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Kush-Sorten: OG Kush, Diamond Kush & Strawberry Kush

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Inhalt12 Abschnitte
  1. Kush-Sorten auf einen Blick
  2. Woher Kush kommt: Hindukusch und Kalifornien
  3. OG Kush: die Mutter der modernen Kush-Sorten
  4. Diamond Kush: harzig und dicht
  5. Strawberry Kush: die fruchtige Kush
  6. Bubba Kush und die anderen: die Familie im Überblick
  7. Kush erkennen: Aroma und Terpene
  8. Was THCX bei Kush-BlĂŒten bedeutet
  9. Preise: was Kush-Sorten bei uns kosten
  10. Kush-BlĂŒten richtig lagern: damit das Aroma bleibt
  11. Fazit: welche Kush-Sorte zu dir passt
  12. HĂ€ufige Fragen
Kush-Sorten: dichte BlĂŒte mit grĂŒnen und braunen Tönen neben zwei NĂŒssen, Detailaufnahme einer Kush-Sorte
Mit KI erstelltes Bild

Kush ist keine einzelne Sorte, sondern ein Familienname: Er steht fĂŒr indica-geprĂ€gte Genetiken mit erdig-harzigem Profil, nicht fĂŒr die helle SĂŒĂŸe einer Sativa wie Durban Poison. Wer nach Kush Indica sucht, meint genau diese Familie.

Die Namen, die jeder schon mal gehört hat, sind schnell aufgezÀhlt: OG Kush, Diamond Kush, Strawberry Kush und Bubba Kush. Klingt nach vier Varianten desselben Themas. Ist es aber nicht, und genau da wird es spannend.

Kaum eine Familie taucht im Handel so oft auf wie diese. Kush steht mittlerweile fast als Synonym fĂŒr Indica auf dem Etikett, obwohl sich die Linien in Geschichte und Aroma teils deutlich unterscheiden.

Deshalb nehme ich die bekanntesten Kush Sorten hier einzeln auseinander: Herkunft, Aromaprofil und Eigenheiten im Glas. Zwei davon, OG Kush und Diamond Kush, fĂŒhren wir aktuell als THCX-BlĂŒten.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

OG Kush, Diamond Kush, Strawberry Kush und Bubba Kush stehen fĂŒr unterschiedliche Kush-Linien, die sich vor allem ĂŒber Terpene und Duftprofile unterscheiden.

  • Myrcen, Caryophyllen und Limonen sorgen je nach Sorte fĂŒr ein erdig-harziges bis fruchtiges Aromaprofil.
  • Dunkel, kĂŒhl und luftdicht gelagert hĂ€lt sich das Kush-Aroma am lĂ€ngsten.

Kush-Sorten auf einen Blick

Wenn du nach Kush Sorten suchst, begegnen dir im Angebot der ZĂŒchter und Shops im Wesentlichen vier Etiketten plus eine Handvoll Nebenlinien:

Kush-Sorten: dichte BlĂŒte mit grĂŒnen, braunen und rötlichen Fasern
Echtes Produktfoto: Diamond Kush
  • OG Kush: der kalifornische Referenzpunkt, an dem sich alles andere misst.
  • Diamond Kush: benannt nach der glitzernden Trichomdecke auf den BlĂŒten.
  • Strawberry Kush: der fruchtige Ausreißer im Aromaprofil der Familie.
  • Bubba Kush, Purple Kush, Pink Kush: Namen, die als indica-dominante Ableger gehandelt werden.

Was diese Namen verbindet, ist das Bild, das man seit jeher mit „Indica“ verbindet: breite BlĂ€ttchen, ein kurzer, kompakter Wuchs und eine frĂŒhe Reife.[1] Kush-Genetik wird als Indica-Genetik gehandelt, das ist der gemeinsame Nenner, egal welches Etikett vorne draufsteht.

Welche zwei Genetiken im Cannabis-Regal am hĂ€ufigsten auftauchen und was sie im Glas unterscheidet, gehe ich weiter unten Sorte fĂŒr Sorte durch.

Woher Kush kommt: Hindukusch und Kalifornien

Die Spur der Familie fĂŒhrt nach Zentralasien. Die Pflanzen, die man heute „Indica“ nennt, stammen ursprĂŒnglich aus Landrassen Afghanistans und Pakistans, also aus der Gebirgsregion rund um den Hindukusch.[1] Daher der Name, und daher auch Sortennamen wie Afghan Kush, bei denen Bezeichnung und Herkunftsregion noch eng zusammenhingen.

Westlichen ZĂŒchtern fielen diese zentralasiatischen Landrassen erst Anfang der 1970er Jahre auf. Seitdem wurden sie so ausgiebig mit sĂŒdasiatischen Linien gekreuzt, dass ungekreuzte Landrassen in den USA und Europa schon in den 1980ern schwer zu bekommen waren.[1] Wenn du heute einen Stammbaum aufmalst, landest du deshalb erstaunlich oft wieder in dieser Region, aber fast nie bei einer reinen Linie.

Genau deshalb ist die ursprĂŒngliche Hindu Kush fĂŒr mich bis heute die Referenz der Familie: kurze Internodien, eine Trichom-Dichte, bei der die Schere kleben bleibt, dazu ein schweres, erdiges Profil.

Warum ZĂŒchter so versessen auf diese Genetik waren, ist gut nachvollziehbar: Das zentralasiatische Erbe brachte kleinere Pflanzen, die sich leichter drinnen anbauen ließen, eine frĂŒhere Reife auch in nördlichen Breiten und höhere CannabinoidertrĂ€ge. Schon frĂŒhe Beschreibungen hielten außerdem fest, dass Pflanzen aus dieser Region ein eigenes, beißend-skunkiges Aroma entwickeln.[1]

Der zweite Schauplatz ist, so die SzeneĂŒberlieferung, Kalifornien. Dort taucht in den 1990er Jahren die OG Kush auf, und schon ihre AbkĂŒrzung ist bis heute umstritten: „Ocean Grown“, „Original Gangster“ oder einfach ein Szene-KĂŒrzel, je nachdem, wen du fragst. Belegt ist keine dieser Lesarten. Wer sie dir als Tatsache verkauft, hat sich das Fragezeichen gespart. Kennst du das? Genau so entstehen Sortenlegenden, die du nie wieder einfĂ€ngst.

💡 Faustregel fĂŒr Sammler: Bei der OG Kush ist selbst die Namensdeutung Spekulation.

Was die Begriffe Indica und Sativa auf dem Etikett heute noch aussagen, erklÀrt dir unser Beitrag Sativa und Indica: was das Etikett sagt.

OG Kush: die Mutter der modernen Kush-Sorten

Wenn eine Sorte in dieser Familie den Referenzpunkt setzt, dann ist es die OG Kush. Sie wird als indica-dominanter Hybrid gehandelt, als dessen Eltern in der Szene Chemdawg und Hindu Kush genannt werden. Sauber belegt ist diese Elternschaft bis heute nicht.

Warum darĂŒber bis heute gestritten wird? Weil OG Kush ĂŒber Jahrzehnte vor allem als Klon weitergereicht wurde, nicht ĂŒber dokumentierte Zuchtlinien. Eine genetische Studie an Handelsproben zeigt, was daraus folgt: Zwei Proben mit identischem Namen wie OG Kush lagen genetisch und chemisch oft genauso weit auseinander wie zwei Proben mit unterschiedlichen Namen.[3]

Ihre eigentliche Bedeutung liegt aber in ihrer Nachkommenschaft, und dort wird es neblig. Bei Girl Scout Cookies kursiert hartnÀckig die Angabe, es handle sich um OG Kush x Durban Poison, beim Kush Mints Hybrid erzÀhlt man dir gern einen OG-Anteil. Belegt ist keine dieser Genealogien.

Aromatisch erkenne ich eine gute OG trotzdem meist an drei Schichten: frische Kiefer vorneweg, darunter eine helle Zitrusnote, und als Fundament ein dumpfer, erdig-harziger Unterton. Welche Terpene hinter solchen Noten stehen, erklÀre ich weiter unten im Abschnitt zu Aroma und Terpenen.

Bei uns findest du OG Kush THCX. Was es mit dem Namen THCX auf sich hat, steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt.

Diamond Kush: harzig und dicht

Bleiben wir beim Harz, denn genau da setzt die nĂ€chste Sorte an. Diamond Kush trĂ€gt ihren Namen nicht wegen der BlĂŒtenform, sondern wegen dem, was auf ihr sitzt: eine Trichombedeckung, die im Streiflicht tatsĂ€chlich funkelt.

Trichome sind die winzigen DrĂŒsenhaare auf BlĂŒte und BlĂŒtenblĂ€ttchen. In diesen DrĂŒsen entstehen Cannabinoide und Terpene, die sie als Harz absondern, am stĂ€rksten auf den HochblĂ€ttern der weiblichen BlĂŒte.[4] Bei hoher Trichom-Dichte wirkt die BlĂŒte wie bezuckert, fĂŒhlt sich klebrig an und lĂ€sst beim Zerteilen Harz an den Fingern zurĂŒck. Das ist der dichte, konzentrierte Pol dieser Sortenfamilie.

Kennst du das? Du drehst so eine BlĂŒte unter der Schreibtischlampe und siehst plötzlich dieses Glitzern. Genau dieser Moment hat mich damals sĂŒchtig nach Makrofotos gemacht.

Merkmal OG Kush Diamond Kush
Optik kompakt, mattgrĂŒn sichtbar harzig, glitzernd
Aroma Kiefer, Zitrus, erdiger Unterton erdig-sĂŒĂŸ, schwer, kaum Zitrus
Griff trocken-federnd klebrig, dicht

Leg beide nebeneinander, und deine Nase entscheidet in zwei Sekunden. Namen wie Critical Kush zeigen, dass „Kush“ im Handel seit jeher als Etikett fĂŒr harzbetonte Genetiken dient, bis hinunter zu den Auto-Versionen.

Bei uns findest du sie als Diamond Kush 60 % THCX im Katalog; die Analyse der Charge ist auf Anfrage beim Kundenservice erhĂ€ltlich. Die 60-%-Stufe ist dabei eine eigene Kategorie und kein Aufschlag auf dieselbe BlĂŒte.

Strawberry Kush: die fruchtige Kush

Und dann gibt es diesen einen Zweig der Familie, der das erwartete Profil komplett auf den Kopf stellt: Der riecht nach Obstkorb, nicht nach Waldboden.

Strawberry Kush wird im Handel als Kreuzung aus Strawberry Cough und OG Kush gefĂŒhrt. Spannend finde ich die Idee dahinter: Die Kush-Seite soll Struktur und Harz beisteuern, die Strawberry-Cough-Seite eine helle Beerennote obendrauf.

Je nachdem, welche Elternseite sich durchsetzt, fĂ€llt das Ergebnis aus: Bei einem PhĂ€notyp dominiert die sĂŒĂŸe Erdbeere fast vollstĂ€ndig, beim nĂ€chsten drĂŒckt der schwere, dieselartige Unterton der OG-Linie durch.

💡 Wenn du bei Kush Sorten gezielt die fruchtige Seite suchst, sind das die Namen, die im Handel auftauchen: Strawberry Kush fĂŒr die Beerennote, Pink Kush fĂŒr eine sĂŒĂŸlich-blumige Richtung.

Je nach Charge kann Strawberry Kush zwischen zwei Extremen liegen: mal fast wie Beerenmarmelade, mal mit klarer Diesel-Kante.

AusfĂŒhrlicher habe ich die Sorte in meinem PortrĂ€t der Strawberry Kush beschrieben, weitere Namen findest du in unserer Übersicht der Weed-Sorten. Aktuell fĂŒhren wir Strawberry Kush nicht im Katalog.

Bubba Kush und die anderen: die Familie im Überblick

Neben den drei PortrÀts oben tauchen in fast jeder Top-Liste zu Kush Sorten dieselben Zusatznamen auf. Drei davon will ich dir kurz einordnen, weil sie in meiner Sammlung ganz unterschiedliche Rollen spielen.

  • Bubba Kush: gilt als US-Klassiker, indica-dominant, bekannt fĂŒr ein schweres, sĂŒĂŸ-erdiges Profil mit Kakao- und Kaffeeanklang. Ihre Elternschaft ist ungeklĂ€rt, und sie steht bei uns derzeit nicht im Katalog.
  • Hindu Kush: keine Kreuzung, sondern der Name, der direkt auf die Ursprungsregion der Familie zeigt, wie oben beschrieben.
  • Purple Kush: violett laufende BlĂ€tter, im Duft erdig mit traubiger SĂŒĂŸe. Übrigens die Sorte, deren Genom Forschern als Referenz fĂŒr genetische Vergleiche von Handelsproben diente.[2]

Spannend wird es beim Sprachvergleich. Im englischsprachigen Raum wird „Kush“ deutlich breiter benutzt, oft als Sammelbegriff fĂŒr reine oder gekreuzte Indica-Genetik, bis hin zu Namen wie Afghani #1 oder Blackberry Kush.

Heißt fĂŒr dich: „Kush“ ist im Englischen fast schon ein Kategoriename, im deutschen Sprachraum eher ein Familienname. Beide Lesarten sind gebrĂ€uchlich, nur eben nicht deckungsgleich.

Und der Gegenpol? Die Haze-Familie ist sativa-geprĂ€gt und öffnet eine ganz andere Aromawelt: hell, wĂŒrzig, zitrisch, statt Waldboden und Harz. Wer wissen will, wie sich die beiden Lager im Detail unterscheiden, findet das im Schwesterartikel zu den Haze-Sorten.

Kush erkennen: Aroma und Terpene

Namen kannst du dir merken, GerĂŒche erkennst du wieder. Deshalb ist fĂŒr mich das Terpenprofil das ehrlichere Erkennungsmerkmal, wenn du vor einem geöffneten Glas stehst.

Terpene sind die natĂŒrlichen Duftstoffe der Pflanze. In einer Auswertung von Laborprofilen aus dem US-Handel lagen Myrcen, ÎČ-Caryophyllen und Limonen im Durchschnitt am höchsten.[5] Genau diese drei bilden auch bei Kush Sorten das GrundgerĂŒst:

  • Myrcen: erdig, leicht moschusartig, das schwere Fundament des Profils.[4] In einer genetischen Studie war Myrcen der Stoff, der am stĂ€rksten mit dem Etikett „Indica“ zusammenhing.[3]
  • Caryophyllen: pfeffrig-wĂŒrzig, holzig, eine spĂŒrbare SchĂ€rfe in der Nase.[4]
  • Limonen: helle Zitrusspitze[4], bei zitrusbetonten Kreuzungen wie Lemon Kush deutlich prĂ€senter als bei den erdigen Vertretern.

Dazu kommt oft ein vierter Mitspieler: α-Pinen, das harzig nach Kiefer riecht.[4] Wenn du bei einer OG die Kiefernadel in der Nase hast, ist das die Richtung, in die du denken kannst. Die Auswertung der US-Handelsdaten fand ĂŒbrigens drei große Duftgruppen: eine betont von Caryophyllen und Limonen, eine von Myrcen und Pinen, eine dritte von Terpinolen und Myrcen.[5] Die erdig-harzigen Kush-Profile lassen sich am ehesten der mittleren zuordnen.

Was die Top-Kush-Sorten olfaktorisch verbindet, ist die Reihenfolge, nicht die Genetik. Erst Waldboden und Harz, dann Kiefernnadel und Pfeffer, zum Schluss ein sĂŒĂŸlicher Abgang, der im Glas hĂ€ngen bleibt.

Und jetzt die EinschrÀnkung, die kaum jemand dazuschreibt: Dieses Profil schwankt. Anbaubedingungen, Trocknung und Lagerung verschieben die Gewichtung zwischen den Terpenen,[4] das Aroma kann also von Ernte zu Ernte schwanken.

Wie dieses Zusammenspiel im Detail funktioniert, erklĂ€re ich dir ausfĂŒhrlich im Beitrag Terpene: die Duftstoffe der HanfblĂŒte.

💡 Das Terpenprofil sagt nichts ĂŒber den Cannabinoidgehalt einer BlĂŒte. Eine intensiv duftende BlĂŒte ist nicht automatisch die gehaltvollere, und eine dezente nicht die schwĂ€chere.

Was THCX bei Kush-BlĂŒten bedeutet

Das KĂŒrzel auf unseren Kush-BlĂŒten in einem Satz: THCX ist ein Handelsname, kein MolekĂŒl: jede Charge wird im Labor getestet, klassifizierte MolekĂŒle werden nicht nachgewiesen.

Preise: was Kush-Sorten bei uns kosten

Reden wir ĂŒber Zahlen, denn genau die fehlen in den meisten Sortenlisten. Was bei uns im September 2026 unter den Top Kush Sorten gefĂŒhrt wird, liegt regulĂ€r zwischen 26,70 € und 32,70 € (Euro) pro Packung. Das sind Normalpreise, keine Aktionen.

Die Spanne ist schnell erklĂ€rt: Am unteren Ende steht die klassische Kush-Variante, am oberen Ende die 60-%-Stufe. Der Aufpreis von 6 € ergibt sich aus dem höheren Anteil pro Gramm und aus einer engeren Selektion der BlĂŒten, die fĂŒr diese Stufe ĂŒberhaupt in Frage kommen. Anders kalkuliert, anders bepreist.

Kennst du das? Du siehst zwei Packungen, greifst zur gĂŒnstigeren und Ă€rgerst dich spĂ€ter.

💡 Vergleiche nie die Gesamtsumme, sondern rechne auf das Gramm herunter: Packungspreis geteilt durch die angegebene Grammzahl. Bei zwei BlĂŒten mit unterschiedlichem Anteil vergleichst du dann Preis pro Gramm und Prozentangabe, sonst wirkt die stĂ€rkere Variante teurer, als sie rechnerisch ist.

Was du in unserer Preisspanne nicht findest, sind Wochenangebote oder Staffelrabatte, die sich von Woche zu Woche Àndern. Die regulÀren Preise stehen fest, unabhÀngig von der Preisstufe.

Kush-BlĂŒten richtig lagern: damit das Aroma bleibt

Das schönste Kush-Aroma nĂŒtzt dir nichts, wenn es nach zwei Wochen im Glas verflogen ist. Terpene sind flĂŒchtig und empfindlich: Licht, WĂ€rme, Sauerstoff und Feuchtigkeit gelten als die Hauptfaktoren, die sie abbauen.[4]

  • Licht: UV-Licht kann Terpene photochemisch zersetzen; Limonen etwa oxidiert dabei und verliert seine Zitrusnote.[4] Ein dunkles Glas oder ein Schrank schĂŒtzt mehr als jede Deko-Dose auf dem Fensterbrett.
  • WĂ€rme: Höhere Temperaturen beschleunigen das Verdampfen und den Abbau der Terpene.[4] Also weg von Heizung, Herd und sonnigem Regal.
  • Sauerstoff: Oxidation senkt nicht nur den Terpengehalt, sie erzeugt auch Abbauprodukte mit anderem Geruch.[4] Ein luftdicht schließendes Glas, das nicht halb leer herumsteht, ist die einfachste Gegenmaßnahme.

Der vierte Faktor, die Feuchtigkeit, wird gern unterschĂ€tzt.[4] Ist es im Glas zu feucht, riskierst du Schimmel; ist es zu trocken, werden die BlĂŒten bröselig und die Trichome brechen ab. Bewahre deine BlĂŒten deshalb nicht im Badezimmer oder Keller auf, und öffne das Glas gelegentlich kurz, wenn sich innen Kondenswasser zeigt.

Aus dem Hopfenanbau, der ebenfalls vom Terpenaroma lebt, kennt man die Lösung im großen Stil: sauerstoffarm und kĂŒhl lagern.[4] FĂŒr zu Hause heißt das bei mir ganz praktisch: kleines Glas, gut verschlossen, dunkel, zimmerkĂŒhl, und nicht alle paar Stunden aufschrauben, nur um zu schnuppern.

💡 Wenn eine Kush nach einiger Zeit nur noch nach Heu riecht, liegt das selten an der Sorte, sondern meist an Licht, WĂ€rme oder zu viel Luft im Glas.

Fazit: welche Kush-Sorte zu dir passt

Am Ende lĂ€uft die ganze Genetik auf eine einzige Frage hinaus: Wie soll es riechen, wenn du das Glas aufmachst? Mein Tipp dafĂŒr: Deckel auf, kurz warten, dann erst schnuppern.

Das ist keine Glaubensfrage, sondern schlicht eine Frage deines persönlichen Geschmacks. Probier dich ruhig durch beide Richtungen, bevor du dich auf einen Favoriten festlegst.

Stöbere in Ruhe durch unsere BlĂŒten-Kategorie und vergleiche in Ruhe die Aromabeschreibungen der einzelnen Chargen. Genau da liegt der Unterschied zwischen einem guten Griff und einer EnttĂ€uschung.

⚠ Nur fĂŒr Erwachsene ab 18 Jahren. Nicht im Straßenverkehr konsumieren. CBD ist kein Arzneimittel und ersetzt keine Ă€rztliche Beratung oder Behandlung. Wende dich im Zweifelsfall an medizinisches Fachpersonal.

HĂ€ufige Fragen

Was ist die Sorte Sweet Zkittles Kush Haze?

Ein Handelsname, der Kush und Haze, also beide Pole, in einem Namen vereint. Eine belastbare Genealogie dazu kenne ich nicht, und wir fĂŒhren die Sorte nicht.

Welche Kush-Sorte passt zu mir?

Das entscheidet deine Nase beim Öffnen des Glases. Die GegenĂŒberstellung der beiden Pole findest du in der Tabelle im Abschnitt zu Diamond Kush.

Gibt es Kush-Sorten auch als CBD-BlĂŒten?

Ja, Kush-Genetik gibt es auch als CBD-BlĂŒte. Zu welcher Kategorie eine BlĂŒte gehört, steht in ihrer Produktbeschreibung.

Woran erkenne ich eine gute Kush-BlĂŒte beim Öffnen?

Achte auf drei Dinge: Die Trichome sollten sichtbar und nicht abgerieben sein, die BlĂŒte fest, aber nicht bröselig, und der Duft klar statt heuartig oder muffig. Riecht eine BlĂŒte muffig oder zeigt sie weißlichen Flaum, lass sie liegen.

Woran erkenne ich eine Kush-Sorte am Geruch?

Am Terpenprofil. Welche drei Terpene das Kush-Aroma prĂ€gen, steht im Abschnitt „Kush erkennen: Aroma und Terpene“.

Gibt es einen Unterschied zwischen Hindu Kush Skunk und der ursprĂŒnglichen Landrasse?

Ja: Unter Hindu Kush Skunk werden im Handel Kreuzungen mit Skunk-Genetik gefĂŒhrt, keine reine Landrasse. Beide tragen den Namen, unterscheiden sich aber im Aromaprofil und in der Zuchtgeschichte.

Quellen

  1. McPartland JM, Small E (2020): A classification of endangered high-THC cannabis (Cannabis sativa subsp. indica) domesticates and their wild relatives. PhytoKeys 144:81–112 — pmc.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Schwabe AL, McGlaughlin ME (2019): Genetic tools weed out misconceptions of strain reliability in Cannabis sativa. Journal of Cannabis Research 1:3 — jcannabisresearch.biomedcentral.com
  3. Watts S et al. (2021): Cannabis labelling is associated with genetic variation in terpene synthase genes. Nature Plants 7:1330–1334 — www.nature.com
  4. Kaminski KP et al. (2025): Exploring Aroma and Flavor Diversity in Cannabis sativa L. – A Review of Scientific Developments and Applications. Molecules 30(13):2784 — pmc.ncbi.nlm.nih.gov
  5. Smith CJ et al. (2022): The phytochemical diversity of commercial Cannabis in the United States. PLOS ONE 17(5):e0267498 — journals.plos.org

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