Inhalt12 Abschnitte
- Kush-Sorten auf einen Blick
- Woher Kush kommt: Hindukusch und Kalifornien
- OG Kush: die Mutter der modernen Kush-Sorten
- Diamond Kush: harzig und dicht
- Strawberry Kush: die fruchtige Kush
- Bubba Kush und die anderen: die Familie im Überblick
- Kush erkennen: Aroma und Terpene
- Was THCX bei Kush-Blüten bedeutet
- Preise: was Kush-Sorten bei uns kosten
- Kush-Blüten richtig lagern: damit das Aroma bleibt
- Fazit: welche Kush-Sorte zu dir passt
- Häufige Fragen

Kush ist keine einzelne Sorte, sondern ein Familienname: Er steht für indica-geprägte Genetiken mit erdig-harzigem Profil, nicht für die helle Süße einer Sativa wie Durban Poison. Wer nach Kush Indica sucht, meint genau diese Familie.
Die Namen, die jeder schon mal gehört hat, sind schnell aufgezählt: OG Kush, Diamond Kush, Strawberry Kush und Bubba Kush. Klingt nach vier Varianten desselben Themas. Ist es aber nicht, und genau da wird es spannend.
Kaum eine Familie taucht im Handel so oft auf wie diese. Kush steht mittlerweile fast als Synonym für Indica auf dem Etikett, obwohl sich die Linien in Geschichte und Aroma teils deutlich unterscheiden.
Deshalb nehme ich die bekanntesten Kush Sorten hier einzeln auseinander: Herkunft, Aromaprofil und Eigenheiten im Glas. Zwei davon, OG Kush und Diamond Kush, führen wir aktuell als THCX-Blüten.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
OG Kush, Diamond Kush, Strawberry Kush und Bubba Kush stehen für unterschiedliche Kush-Linien, die sich vor allem über Terpene und Duftprofile unterscheiden.
- Myrcen, Caryophyllen und Limonen sorgen je nach Sorte für ein erdig-harziges bis fruchtiges Aromaprofil.
- Dunkel, kühl und luftdicht gelagert hält sich das Kush-Aroma am längsten.
Kush-Sorten auf einen Blick
Wenn du nach Kush Sorten suchst, begegnen dir im Angebot der Züchter und Shops im Wesentlichen vier Etiketten plus eine Handvoll Nebenlinien:
- OG Kush: der kalifornische Referenzpunkt, an dem sich alles andere misst.
- Diamond Kush: benannt nach der glitzernden Trichomdecke auf den Blüten.
- Strawberry Kush: der fruchtige Ausreißer im Aromaprofil der Familie.
- Bubba Kush, Purple Kush, Pink Kush: Namen, die als indica-dominante Ableger gehandelt werden.
Was diese Namen verbindet, ist das Bild, das man seit jeher mit „Indica“ verbindet: breite Blättchen, ein kurzer, kompakter Wuchs und eine frühe Reife.[1] Kush-Genetik wird als Indica-Genetik gehandelt, das ist der gemeinsame Nenner, egal welches Etikett vorne draufsteht.
Welche zwei Genetiken im Cannabis-Regal am häufigsten auftauchen und was sie im Glas unterscheidet, gehe ich weiter unten Sorte für Sorte durch.
Woher Kush kommt: Hindukusch und Kalifornien
Die Spur der Familie führt nach Zentralasien. Die Pflanzen, die man heute „Indica“ nennt, stammen ursprünglich aus Landrassen Afghanistans und Pakistans, also aus der Gebirgsregion rund um den Hindukusch.[1] Daher der Name, und daher auch Sortennamen wie Afghan Kush, bei denen Bezeichnung und Herkunftsregion noch eng zusammenhingen.
Westlichen Züchtern fielen diese zentralasiatischen Landrassen erst Anfang der 1970er Jahre auf. Seitdem wurden sie so ausgiebig mit südasiatischen Linien gekreuzt, dass ungekreuzte Landrassen in den USA und Europa schon in den 1980ern schwer zu bekommen waren.[1] Wenn du heute einen Stammbaum aufmalst, landest du deshalb erstaunlich oft wieder in dieser Region, aber fast nie bei einer reinen Linie.
Genau deshalb ist die ursprüngliche Hindu Kush für mich bis heute die Referenz der Familie: kurze Internodien, eine Trichom-Dichte, bei der die Schere kleben bleibt, dazu ein schweres, erdiges Profil.
Warum Züchter so versessen auf diese Genetik waren, ist gut nachvollziehbar: Das zentralasiatische Erbe brachte kleinere Pflanzen, die sich leichter drinnen anbauen ließen, eine frühere Reife auch in nördlichen Breiten und höhere Cannabinoiderträge. Schon frühe Beschreibungen hielten außerdem fest, dass Pflanzen aus dieser Region ein eigenes, beißend-skunkiges Aroma entwickeln.[1]
Der zweite Schauplatz ist, so die Szeneüberlieferung, Kalifornien. Dort taucht in den 1990er Jahren die OG Kush auf, und schon ihre Abkürzung ist bis heute umstritten: „Ocean Grown“, „Original Gangster“ oder einfach ein Szene-Kürzel, je nachdem, wen du fragst. Belegt ist keine dieser Lesarten. Wer sie dir als Tatsache verkauft, hat sich das Fragezeichen gespart. Kennst du das? Genau so entstehen Sortenlegenden, die du nie wieder einfängst.
Was die Begriffe Indica und Sativa auf dem Etikett heute noch aussagen, erklärt dir unser Beitrag Sativa und Indica: was das Etikett sagt.
OG Kush: die Mutter der modernen Kush-Sorten
Wenn eine Sorte in dieser Familie den Referenzpunkt setzt, dann ist es die OG Kush. Sie wird als indica-dominanter Hybrid gehandelt, als dessen Eltern in der Szene Chemdawg und Hindu Kush genannt werden. Sauber belegt ist diese Elternschaft bis heute nicht.
Warum darüber bis heute gestritten wird? Weil OG Kush über Jahrzehnte vor allem als Klon weitergereicht wurde, nicht über dokumentierte Zuchtlinien. Eine genetische Studie an Handelsproben zeigt, was daraus folgt: Zwei Proben mit identischem Namen wie OG Kush lagen genetisch und chemisch oft genauso weit auseinander wie zwei Proben mit unterschiedlichen Namen.[3]
Ihre eigentliche Bedeutung liegt aber in ihrer Nachkommenschaft, und dort wird es neblig. Bei Girl Scout Cookies kursiert hartnäckig die Angabe, es handle sich um OG Kush x Durban Poison, beim Kush Mints Hybrid erzählt man dir gern einen OG-Anteil. Belegt ist keine dieser Genealogien.
Aromatisch erkenne ich eine gute OG trotzdem meist an drei Schichten: frische Kiefer vorneweg, darunter eine helle Zitrusnote, und als Fundament ein dumpfer, erdig-harziger Unterton. Welche Terpene hinter solchen Noten stehen, erkläre ich weiter unten im Abschnitt zu Aroma und Terpenen.
Bei uns findest du OG Kush THCX. Was es mit dem Namen THCX auf sich hat, steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt.
Diamond Kush: harzig und dicht
Bleiben wir beim Harz, denn genau da setzt die nächste Sorte an. Diamond Kush trägt ihren Namen nicht wegen der Blütenform, sondern wegen dem, was auf ihr sitzt: eine Trichombedeckung, die im Streiflicht tatsächlich funkelt.
Trichome sind die winzigen Drüsenhaare auf Blüte und Blütenblättchen. In diesen Drüsen entstehen Cannabinoide und Terpene, die sie als Harz absondern, am stärksten auf den Hochblättern der weiblichen Blüte.[4] Bei hoher Trichom-Dichte wirkt die Blüte wie bezuckert, fühlt sich klebrig an und lässt beim Zerteilen Harz an den Fingern zurück. Das ist der dichte, konzentrierte Pol dieser Sortenfamilie.
Kennst du das? Du drehst so eine Blüte unter der Schreibtischlampe und siehst plötzlich dieses Glitzern. Genau dieser Moment hat mich damals süchtig nach Makrofotos gemacht.
| Merkmal | OG Kush | Diamond Kush |
|---|---|---|
| Optik | kompakt, mattgrün | sichtbar harzig, glitzernd |
| Aroma | Kiefer, Zitrus, erdiger Unterton | erdig-süß, schwer, kaum Zitrus |
| Griff | trocken-federnd | klebrig, dicht |
Leg beide nebeneinander, und deine Nase entscheidet in zwei Sekunden. Namen wie Critical Kush zeigen, dass „Kush“ im Handel seit jeher als Etikett für harzbetonte Genetiken dient, bis hinunter zu den Auto-Versionen.
Bei uns findest du sie als Diamond Kush 60 % THCX im Katalog; die Analyse der Charge ist auf Anfrage beim Kundenservice erhältlich. Die 60-%-Stufe ist dabei eine eigene Kategorie und kein Aufschlag auf dieselbe Blüte.
Strawberry Kush: die fruchtige Kush
Und dann gibt es diesen einen Zweig der Familie, der das erwartete Profil komplett auf den Kopf stellt: Der riecht nach Obstkorb, nicht nach Waldboden.
Strawberry Kush wird im Handel als Kreuzung aus Strawberry Cough und OG Kush geführt. Spannend finde ich die Idee dahinter: Die Kush-Seite soll Struktur und Harz beisteuern, die Strawberry-Cough-Seite eine helle Beerennote obendrauf.
Je nachdem, welche Elternseite sich durchsetzt, fällt das Ergebnis aus: Bei einem Phänotyp dominiert die süße Erdbeere fast vollständig, beim nächsten drückt der schwere, dieselartige Unterton der OG-Linie durch.
Je nach Charge kann Strawberry Kush zwischen zwei Extremen liegen: mal fast wie Beerenmarmelade, mal mit klarer Diesel-Kante.
Ausführlicher habe ich die Sorte in meinem Porträt der Strawberry Kush beschrieben, weitere Namen findest du in unserer Übersicht der Weed-Sorten. Aktuell führen wir Strawberry Kush nicht im Katalog.
Bubba Kush und die anderen: die Familie im Überblick
Neben den drei Porträts oben tauchen in fast jeder Top-Liste zu Kush Sorten dieselben Zusatznamen auf. Drei davon will ich dir kurz einordnen, weil sie in meiner Sammlung ganz unterschiedliche Rollen spielen.
- Bubba Kush: gilt als US-Klassiker, indica-dominant, bekannt für ein schweres, süß-erdiges Profil mit Kakao- und Kaffeeanklang. Ihre Elternschaft ist ungeklärt, und sie steht bei uns derzeit nicht im Katalog.
- Hindu Kush: keine Kreuzung, sondern der Name, der direkt auf die Ursprungsregion der Familie zeigt, wie oben beschrieben.
- Purple Kush: violett laufende Blätter, im Duft erdig mit traubiger Süße. Übrigens die Sorte, deren Genom Forschern als Referenz für genetische Vergleiche von Handelsproben diente.[2]
Spannend wird es beim Sprachvergleich. Im englischsprachigen Raum wird „Kush“ deutlich breiter benutzt, oft als Sammelbegriff für reine oder gekreuzte Indica-Genetik, bis hin zu Namen wie Afghani #1 oder Blackberry Kush.
Heißt für dich: „Kush“ ist im Englischen fast schon ein Kategoriename, im deutschen Sprachraum eher ein Familienname. Beide Lesarten sind gebräuchlich, nur eben nicht deckungsgleich.
Und der Gegenpol? Die Haze-Familie ist sativa-geprägt und öffnet eine ganz andere Aromawelt: hell, würzig, zitrisch, statt Waldboden und Harz. Wer wissen will, wie sich die beiden Lager im Detail unterscheiden, findet das im Schwesterartikel zu den Haze-Sorten.
Kush erkennen: Aroma und Terpene
Namen kannst du dir merken, Gerüche erkennst du wieder. Deshalb ist für mich das Terpenprofil das ehrlichere Erkennungsmerkmal, wenn du vor einem geöffneten Glas stehst.
Terpene sind die natürlichen Duftstoffe der Pflanze. In einer Auswertung von Laborprofilen aus dem US-Handel lagen Myrcen, β-Caryophyllen und Limonen im Durchschnitt am höchsten.[5] Genau diese drei bilden auch bei Kush Sorten das Grundgerüst:
- Myrcen: erdig, leicht moschusartig, das schwere Fundament des Profils.[4] In einer genetischen Studie war Myrcen der Stoff, der am stärksten mit dem Etikett „Indica“ zusammenhing.[3]
- Caryophyllen: pfeffrig-würzig, holzig, eine spürbare Schärfe in der Nase.[4]
- Limonen: helle Zitrusspitze[4], bei zitrusbetonten Kreuzungen wie Lemon Kush deutlich präsenter als bei den erdigen Vertretern.
Dazu kommt oft ein vierter Mitspieler: α-Pinen, das harzig nach Kiefer riecht.[4] Wenn du bei einer OG die Kiefernadel in der Nase hast, ist das die Richtung, in die du denken kannst. Die Auswertung der US-Handelsdaten fand übrigens drei große Duftgruppen: eine betont von Caryophyllen und Limonen, eine von Myrcen und Pinen, eine dritte von Terpinolen und Myrcen.[5] Die erdig-harzigen Kush-Profile ordne ich aus Erfahrung am ehesten der mittleren zu.
Was die Top-Kush-Sorten olfaktorisch verbindet, ist die Reihenfolge, nicht die Genetik. Erst Waldboden und Harz, dann Kiefernnadel und Pfeffer, zum Schluss ein süßlicher Abgang, der im Glas hängen bleibt.
Und jetzt die Einschränkung, die kaum jemand dazuschreibt: Dieses Profil schwankt. Anbaubedingungen, Trocknung und Lagerung verschieben die Gewichtung zwischen den Terpenen,[4] das Aroma kann also von Ernte zu Ernte schwanken.
Wie dieses Zusammenspiel im Detail funktioniert, erkläre ich dir ausführlich im Beitrag Terpene: die Duftstoffe der Hanfblüte.
Was THCX bei Kush-Blüten bedeutet
Das Kürzel auf unseren Kush-Blüten in einem Satz: THCX ist ein Handelsname, kein Molekül: jede Charge wird im Labor getestet, klassifizierte Moleküle werden nicht nachgewiesen.
Preise: was Kush-Sorten bei uns kosten
Reden wir über Zahlen, denn genau die fehlen in den meisten Sortenlisten. Was bei uns im September 2026 unter den Top Kush Sorten geführt wird, liegt regulär zwischen 26,70 € und 32,70 € (Euro) pro Packung. Das sind Normalpreise, keine Aktionen.
Die Spanne ist schnell erklärt: Am unteren Ende steht die klassische Kush-Variante, am oberen Ende die 60-%-Stufe. Der Aufpreis von 6 € ergibt sich aus dem höheren Anteil pro Gramm und aus einer engeren Selektion der Blüten, die für diese Stufe überhaupt in Frage kommen. Anders kalkuliert, anders bepreist.
Kennst du das? Du siehst zwei Packungen, greifst zur günstigeren und ärgerst dich später.
Was du in unserer Preisspanne nicht findest, sind Wochenangebote oder Staffelrabatte, die sich von Woche zu Woche ändern. Die regulären Preise stehen fest, unabhängig von der Preisstufe.
Kush-Blüten richtig lagern: damit das Aroma bleibt
Das schönste Kush-Aroma nützt dir nichts, wenn es nach zwei Wochen im Glas verflogen ist. Terpene sind flüchtig und empfindlich: Licht, Wärme, Sauerstoff und Feuchtigkeit gelten als die Hauptfaktoren, die sie abbauen.[4]
- Licht: UV-Licht kann Terpene photochemisch zersetzen; Limonen etwa oxidiert dabei und verliert seine Zitrusnote.[4] Ein dunkles Glas oder ein Schrank schützt mehr als jede Deko-Dose auf dem Fensterbrett.
- Wärme: Höhere Temperaturen beschleunigen das Verdampfen und den Abbau der Terpene.[4] Also weg von Heizung, Herd und sonnigem Regal.
- Sauerstoff: Oxidation senkt nicht nur den Terpengehalt, sie erzeugt auch Abbauprodukte mit anderem Geruch.[4] Ein luftdicht schließendes Glas, das nicht halb leer herumsteht, ist die einfachste Gegenmaßnahme.
Der vierte Faktor, die Feuchtigkeit, wird gern unterschätzt.[4] Ist es im Glas zu feucht, riskierst du Schimmel; ist es zu trocken, werden die Blüten bröselig und die Trichome brechen ab. Bewahre deine Blüten deshalb nicht im Badezimmer oder Keller auf, und öffne das Glas gelegentlich kurz, wenn sich innen Kondenswasser zeigt.
Aus dem Hopfenanbau, der ebenfalls vom Terpenaroma lebt, kennt man die Lösung im großen Stil: sauerstoffarm und kühl lagern.[4] Für zu Hause heißt das bei mir ganz praktisch: kleines Glas, gut verschlossen, dunkel, zimmerkühl, und nicht alle paar Stunden aufschrauben, nur um zu schnuppern.
Fazit: welche Kush-Sorte zu dir passt
Am Ende läuft die ganze Genetik auf eine einzige Frage hinaus: Wie soll es riechen, wenn du das Glas aufmachst? Mein Tipp dafür: Deckel auf, kurz warten, dann erst schnuppern.
Das ist keine Glaubensfrage, sondern schlicht eine Frage deines persönlichen Geschmacks. Probier dich ruhig durch beide Richtungen, bevor du dich auf einen Favoriten festlegst.
Stöbere in Ruhe durch unsere Blüten-Kategorie und vergleiche in Ruhe die Aromabeschreibungen der einzelnen Chargen. Genau da liegt der Unterschied zwischen einem guten Griff und einer Enttäuschung.
Häufige Fragen
Was ist die Sorte Sweet Zkittles Kush Haze?
Ein Handelsname, der Kush und Haze, also beide Pole, in einem Namen vereint. Eine belastbare Genealogie dazu kenne ich nicht, und wir führen die Sorte nicht.
Welche Kush-Sorte passt zu mir?
Das entscheidet deine Nase beim Öffnen des Glases. Die Gegenüberstellung der beiden Pole findest du in der Tabelle im Abschnitt zu Diamond Kush.
Gibt es Kush-Sorten auch als CBD-Blüten?
Ja, Kush-Genetik gibt es auch als CBD-Blüte. Zu welcher Kategorie eine Blüte gehört, steht in ihrer Produktbeschreibung.
Woran erkenne ich eine gute Kush-Blüte beim Öffnen?
Achte auf drei Dinge: Die Trichome sollten sichtbar und nicht abgerieben sein, die Blüte fest, aber nicht bröselig, und der Duft klar statt heuartig oder muffig. Riecht eine Blüte muffig oder zeigt sie weißlichen Flaum, lass sie liegen.
Woran erkenne ich eine Kush-Sorte am Geruch?
Am Terpenprofil. Welche drei Terpene das Kush-Aroma prägen, steht im Abschnitt „Kush erkennen: Aroma und Terpene“.
Gibt es einen Unterschied zwischen Hindu Kush Skunk und der ursprünglichen Landrasse?
Ja: Unter Hindu Kush Skunk werden im Handel Kreuzungen mit Skunk-Genetik geführt, keine reine Landrasse. Beide tragen den Namen, unterscheiden sich aber im Aromaprofil und in der Zuchtgeschichte.
Quellen
- McPartland JM, Small E (2020): A classification of endangered high-THC cannabis (Cannabis sativa subsp. indica) domesticates and their wild relatives. PhytoKeys 144:81–112 — pmc.ncbi.nlm.nih.gov
- Schwabe AL, McGlaughlin ME (2019): Genetic tools weed out misconceptions of strain reliability in Cannabis sativa. Journal of Cannabis Research 1:3 — jcannabisresearch.biomedcentral.com
- Watts S et al. (2021): Cannabis labelling is associated with genetic variation in terpene synthase genes. Nature Plants 7:1330–1334 — www.nature.com
- Kaminski KP et al. (2025): Exploring Aroma and Flavor Diversity in Cannabis sativa L. – A Review of Scientific Developments and Applications. Molecules 30(13):2784 — pmc.ncbi.nlm.nih.gov
- Smith CJ et al. (2022): The phytochemical diversity of commercial Cannabis in the United States. PLOS ONE 17(5):e0267498 — journals.plos.org


















