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Bubble Hash: was Eiswasser-Hasch wirklich ist

Inhalt10 Abschnitte
  1. Das Wichtigste in drei Sätzen
  2. Zwei Namen, ein Produkt: Bubble Hash und Ice-O-Lator
  3. Was das Eiswasser wirklich von der Pflanze trennt
  4. Mikron lesen: was 70 µ, 90 µ oder 120 µ auf dem Etikett bedeuten
  5. Woran du ehrliches Bubble Hash erkennst
  6. Static, Frozen und Cristal: die Verwandten im Sortiment
  7. Unsere Eiswasser-Hasche im Überblick (Stand September 2026)
  8. Preis: warum Eiswasser-Hasch mehr kostet als gepresstes
  9. Fazit und rechtlicher Hinweis
  10. Häufige Fragen
Aufmacherfoto: Bubble hash

Du hältst ein Glas in der Hand, auf dem „70 µ“ steht, und zahlst dafür mehr als für gepresstes Hasch. Die Frage ist berechtigt: Was rechtfertigt den Aufpreis?

Bubble Hash, auch Ice-O-Lator oder schlicht Eiswasser-Hasch genannt, ist Haschisch, das mit Eiswasser aus der Pflanze gewaschen wird. Drei Namen, ein Produkt. Alles Weitere, von der Mikronzahl bis zum Preis, klärt sich in den nächsten Absätzen.

Trotzdem landet es bei vielen im selben Topf wie trocken gesiebtes Hasch. Dabei sprechen Textur, Farbe und Schmelzverhalten eine völlig andere Sprache.

In diesem Guide übersetze ich dir die Etiketten: was ein Trichom physikalisch ist, wie du Qualitätsstufen bei Bubble Hash selbst beurteilst und wo Static und Frozen in dieser Produktfamilie stehen.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Dieser Guide übersetzt die Etikettensprache beim Eiswasser-Hasch, Zeile für Zeile. Die Kurzfassung steht direkt darunter, im Abschnitt „Das Wichtigste in drei Sätzen“; alles Weitere ist nach Etikettenangabe sortiert, von der Mikronzahl über die Sinnesprüfung bis zum Grammpreis.

Das Wichtigste in drei Sätzen

Die kurze Antwort passt tatsächlich in drei Sätze. Alles danach ist Übersetzungsarbeit: Etikett für Etikett, Zahl für Zahl.

  • Was du kaufst: abgetrennte Drüsentrichome, nicht gepresstes Pflanzenmaterial.
  • Was die Zahl bedeutet: die Mikronangabe ist die Maschenweite der Siebe, also ein Sortierkriterium. 70 µ ist nicht automatisch „besser“ als 120 µ, nur eine andere Fraktion.
  • Warum es mehr kostet: nur ein Bruchteil des Ausgangsmaterials landet am Ende im Glas, dazu kommen Handarbeit und die getrennte Aufbereitung.
💡 Dieser Guide ist keine Anleitung. Er übersetzt, was auf dem Etikett steht (Mikronzahl, Fraktion, „full melt“), damit du im Laden oder Shop einschätzen kannst, was du tatsächlich vor dir hast.

Zwei Namen, ein Produkt: Bubble Hash und Ice-O-Lator

Der Name selbst erzählt schon die halbe Geschichte. Die Bezeichnung Ice-O-Lator wird einer Amsterdamer Entwicklung Ende der 1990er Jahre zugeschrieben: Beutel mit definierten Siebgeweben, die das Auswaschen im Eiswasser erstmals reproduzierbar machten. Kurz darauf etablierten sich die kanadischen Bubble Bags, und aus diesem Produktnamen wurde umgangssprachlich bubble hash.

Beide Zuschreibungen stammen aus der Fachpresse und der Szene-Literatur, nicht aus einer behördlichen Quelle. Lies sie also als etablierte Erzählung, nicht als Patentregister.

Wer online nach bubble hash ice water extraction sucht, landet ebenso bei dieser Warenfamilie wie bei der Schreibweise ice o lator hash.

💡 Der Unterschied zwischen den beiden Namen ist kommerziell, nicht technisch: reine Etikettentradition.

Dass die Begriffe synonym gebraucht werden, spiegelt auch das Verbraucherportal dassuchtportal.de. Dort taucht Bubble Hash ausdrücklich als Ice-O-Lator Hasch auf, eingeordnet neben Moon-Rocks, Cannabis-Wax und Shatter-Hasch. Eine behördliche Quelle ist das nicht, aber ein sauberer Beleg dafür, wie gefestigt die Doppelbezeichnung inzwischen ist.

Wichtig für die Einordnung: Beide oben genannten Bezeichnungen bezeichnen ausschließlich die Wasser-Route. Trockensieb, Handreiben und die verschiedenen Pressverfahren sind eigene Familien mit eigenen Qualitätsparametern. Genau die behandeln wir separat in unserer Übersicht zu allen Haschisch-Arten im Überblick.

Was das Eiswasser wirklich von der Pflanze trennt

Bleiben wir kurz bei der Physik. Sie begründet jedes Qualitätsmerkmal, das später auf dem Etikett steht.

Ein Drüsentrichom besteht aus zwei Teilen: einer Stielzelle, die es auf der Blütenoberfläche verankert, und dem Drüsenkopf mit seinen sekretorischen Zellen unter einer dünnen Kutikula-Membran. Zwischen diesen Drüsenzellen und der Kutikula bildet sich eine sekretorische Kavität, und genau dort legt die Pflanze ihre Cannabinoide in Säureform und die aromatragenden Terpene ab. Die Bruchstelle sitzt dort, wo Kopf und Stiel aufeinandertreffen.

Kälte macht diese Verbindung spröde. Bei tiefen Temperaturen verliert die Membran an Elastizität, und schon leichte mechanische Bewegung im Eiswasser löst die Köpfe ab, statt sie zu zerquetschen. Das Wasser transportiert sie weiter, die Siebgewebe fangen sie nach Partikelgröße auf: genau das meint die englische Bezeichnung ice water extraction.

💡 Streng chemisch betrachtet ist Eiswasser-Extraktion gar keine Extraktion. Cannabinoide sind lipophil und in Wasser praktisch unlöslich, ice water bleibt also reines Transportmedium, nicht Lösungsmittel. Der Begriff water extraction hat sich trotzdem durchgesetzt, weil er das Verfahren beschreibt, nicht die Stoffchemie.

Für dich als Käufer folgt daraus der entscheidende Punkt: Die Eiswasser-Extraktion arbeitet rein mechanisch. Kein Butan, kein Ethanol, kein superkritisches CO₂, kein Trägergas, das später wieder ausgetrieben werden muss. Was im Glas landet, ist ein lösungsmittelfreies Cannabis-Konzentrat mit möglichst intakten Drüsenköpfen.

Drüsenköpfe sind mikroskopisch klein, und genau in diesem Größenbereich sind die Siebe eines Ice-O-Lator-Sets graduiert. Dass Bubble Hash körnig, aromatisch und sortierbar ist, ist deshalb keine Marketingentscheidung, sondern die direkte Folge dieser Mechanik.

Mikron lesen: was 70 µ, 90 µ oder 120 µ auf dem Etikett bedeuten

Ein Mikrometer (µm, in der Szene kurz „µ“) ist ein Tausendstel Millimeter, die technische Einheit hinter der Zahl auf dem Etikett.

Handelsübliche Sets sind gestaffelt, meist irgendwo zwischen 220 µ und 25 µ. Was oben im groben Gewebe hängen bleibt, ist Ballast. Was in den mittleren Bereichen ankommt, ist die eigentliche Ernte, und was ganz unten durchfällt, ist in der Regel zu fein, um noch aus intakten Drüsenköpfen zu bestehen.

Fraktion Was überwiegt Was du siehst
120 µ und gröber große Köpfe, dazu Stielreste und Pflanzenmaterial dunkler, klebriger, oft harziger Block
90 µ überwiegend intakte Drüsenköpfe sandig-körnig, sandfarben bis blond
70 µ und feiner kleinere, gleichmäßige Köpfe hell, pudrig bis leicht wachsig

Genau hier hängt das Schmelzverhalten dran. Je weniger Pflanzenmaterial eine Fraktion mitschleppt, desto sauberer verhält sich das Material beim Kontakt mit einer heißen Oberfläche: es blubbert, zieht Fäden, lässt kaum Rückstand zurück. Für diese Beobachtung hat sich der Begriff full melt eingebürgert.

ℹ️ „Full melt“ ist eine Beschreibung, kein geschützter Standard. Die in der Szene verbreitete Sterne-Skala (grob von 1 bis 6 Sternen) ist eine Händler- und Kennerkonvention, keine behördliche Klassifizierung. Sie sagt etwas über Rückstandsarmut aus, nichts über den Gehalt.

Schmelzverhalten und Sortierkriterium bleiben zwei Paar Schuhe: Ein sorgfältig gewaschenes 90-µ-Bubble-Hash kann sauberer ausfallen als eine nachlässig verarbeitete 70-µ-Charge.

💡 So liest du unsere Etiketten: Die Zahl im Namen (z. B. 70) bezeichnet allein die Fraktion, nicht mehr.

Woran du ehrliches Bubble Hash erkennst

Die gute Nachricht: Diese Merkmale prüfst du selbst, ohne Labor im Rücken. Fünf Parameter genügen, um eine Charge einzuordnen, bevor du sie überhaupt anzündest.

  • Farbe. Feine Fraktionen fallen meist hell bis blond aus, gröbere tendieren ins Bernsteinfarbene bis Dunkelbraune. Helligkeit allein ist aber kein Beweis: sie lässt sich über sehr kaltes, sehr sauberes Waschwasser genauso erzeugen wie über die Wahl des Ausgangsmaterials.
  • Textur. Frisch getrocknetes Material ist sandig-körnig und rieselt, im Jargon heißt diese trockene Fraktion auch sift bubble hash. Lagert es wärmer oder stammt es aus einer sehr harzreichen Sorte, wird es wachsig und klebt am Werkzeug, beides völlig normal. Auffällig sind dagegen harte, glasige Brocken oder eine feuchte, teigige Masse, die auf unvollständige Trocknung hindeutet.
  • Geruch. Hochwertiges Bubble Hash riecht nach der Sorte, aus der es kommt, weil die Terpene die Eiswasser-Route weitgehend überstehen. Was du nicht riechen solltest: Heu, Muff oder eine chemische, an Klebstoff erinnernde Note. Ein bubble hash lösungsmittelfreies Konzentrat hat schlicht keinen Grund, nach Lösungsmittel zu riechen.
  • Schmelzverhalten. Käufer beschreiben häufig, dass sehr saubere Fraktionen unter Hitze blasenbildend aufgehen und fast rückstandsfrei verschwinden, während gröbere Ware verkohlt und Asche hinterlässt. Das ist eine Beobachtung, kein Gütesiegel und kein Prüfprotokoll.
  • Chargen-Zertifikat. Das härteste Kriterium ist das einzige, das nicht von deinen Sinnen abhängt: ein Analysezertifikat, das sich auf genau die Charge bezieht, die du kaufst, mit Datum und Labor. Den rechtlichen Rahmen dazu, samt Grenzwert, fasst der Abschnitt „Fazit und rechtlicher Hinweis“ zusammen.
⚠️ Die Grenzen der Sichtprüfung ehrlich benannt: Farbe, Textur und Geruch sagen dir etwas über Sorgfalt und Frische, nichts über Rückstände, Mikrobiologie oder den tatsächlichen Cannabinoidgehalt. Wer dir eine Charge ohne Analyse verkauft, verkauft dir eine Vermutung.

Einen sechsten Punkt übersehen viele: Eine saubere bubble hash extraktion zeigt sich vor allem an der Reproduzierbarkeit. Sieht und riecht dieselbe Fraktion derselben Sorte bei jedem Nachkauf ähnlich, arbeitet jemand mit kontrollierten Parametern.

Für den bubble hash vergleich im Regal heißt das ganz praktisch: nicht zwei Brocken nebeneinanderlegen und raten, sondern zwei Zertifikate. Ein lösungsmittelfreies Cannabis-Konzentrat gewinnt diesen Vergleich nur, wenn die Analyse es bestätigt. Deine Wahl trifft am Ende das Datenblatt, nicht dein Bauchgefühl.

Static, Frozen und Cristal: die Verwandten im Sortiment

Ein Blick ins Regal nebenan lohnt sich, denn nicht jedes Hasch nimmt die Wasser-Eis-Route.

Static Sift ist die trockene Verwandte: getrennt wird ausschliesslich über Kälte, mechanische Bewegung und feinmaschiges Gewebe. Diese dry-sift-Familie arbeitet mit getrocknetem Material statt mit einer Wäsche, und genau das erzeugt die typisch pudrige Textur. Unser Static Runtz Hash zeigt sehr schön, wie anders sich so ein Sift im Glas anfühlt als ein Eiswasser-Hasch.

Fresh frozen beschreibt dagegen kein Trennverfahren, sondern den Zustand des Materials: die Pflanze wird kurz nach der Ernte eingefroren und tiefgekühlt weiterverarbeitet, statt vorher zu trocknen. Wer also ein hash fresh frozen auf dem Etikett liest, erfährt etwas über die Ernte, nicht über die Siebe.

💡 Dry sift und fresh frozen sind keine Gegensätze, sondern zwei verschiedene Achsen: die eine Angabe betrifft das Trennverfahren, die andere den Zustand des Cannabis davor. Ein fresh frozen dry sift ist genauso denkbar wie ein klassisch gewaschenes bubble hash aus frisch eingefrorener Ernte.

Piatella wiederum ist eine Bauart der Nachbearbeitung: gepresst, gereift, mit dieser typisch glänzenden, plattenartigen Oberfläche. Wie das im Detail abläuft, steht in unserem Überblick zu Piatella Hash.

Ein gutes Zeichen für saubere Arbeit ist übrigens, wenn ein Etikett beide Achsen nennt: Ausgangszustand (frisch eingefroren oder getrocknetes Material) und Trennverfahren, also Eis und Wasser oder trockenes Sieb. Wer nur mit Schlagworten wirbt, verrät weniger, als er vorgibt. Das sehe ich in Laborbefunden regelmässig bestätigt.

Und dann gibt es Mischformen wie das Cristal Bubble THCX, das in unserer Übersicht zum THCX-Hasch neben den übrigen Neo-Cannabinoid-Bauarten steht. Wichtig zur sauberen Einordnung: THCX ist ein Handelsname, kein Molekül. Gemeint ist ein aus Hanf gewonnenes Neo-Cannabinoid. Eine Wirkaussage machen wir dazu nicht.

Analytisch prüfbar ist etwas anderes: jede Charge geht ins Labor und wird auf die eingestuften Moleküle untersucht. Keines davon wird nachgewiesen, und das Analysezertifikat der jeweiligen Charge kannst du auf der Produktseite einsehen. Die rechtliche Einordnung von Nutzhanf, Konsumcannabis und konzentrierten Harzfraktionen steht gebündelt im Abschnitt „Fazit und rechtlicher Hinweis“.

Keine dieser Familien steht über der anderen. Sie beantworten schlicht unterschiedliche Fragen nach Textur, Duft und Konsumart.

Unsere Eiswasser-Hasche im Überblick (Stand September 2026)

Zurück zur Wasser-Route, diesmal ganz konkret: Das sind die Eiswasser-Hasche, die bei uns aktuell im Glas liegen.

  • White Ice O Lator 70 (CBD), 19,80 €: die 70-µ-Fraktion, hell, feinkörnig, mit einem Terpenprofil, das dir beim Öffnen des Glases sofort in die Nase steigt. Mein persönlicher Favorit, wenn ich pur bleiben will.
  • Black Ice O Lator (CBD), 17,70 €: dunkler, dichter, im Aroma etwas erdiger. Der günstigste Einstieg in lösungsmittelfreies Cannabis-Hasch aus unserem Sortiment.
  • White Ice O Lator 30 % THCX, 23,70 €: dieselbe Bauart, andere Wirkstoffbasis wie oben zum Cristal Bubble THCX beschrieben.
💡 Alle drei Preise sind reguläre Preise, Stand September 2026, ohne Aktionsrabatt. Aktionen ändern den Betrag, nicht die Fraktion auf dem Etikett.

Wer sich erst einmal in Ruhe umsehen will: Unsere Übersicht zum CBD-Hasch zeigt die Eiswasser-Ware neben gepressten und gesiebten Bauarten, das THCX-Hasch dasselbe für die Neo-Cannabinoid-Seite.

Und wenn dich nach dem Vergleich eher die trockene Schiene reizt, findest du dort auch dry sift und Hash Rosin, also die gepresste, rein mechanische Verwandtschaft von Bubble Hash.

Preis: warum Eiswasser-Hasch mehr kostet als gepresstes

Bleibt die Frage, warum diese Zahlen über dem liegen, was du für ein Stück gepresstes Hasch bezahlst. Der Preis ist hier keine Positionierung, sondern schlicht das Ergebnis einer Verfahrensrechnung.

Gepresstes Hasch verwertet deutlich mehr vom Ausgangsmaterial und wird damit pro Gramm günstiger.

Dazu kommt das Eis als eigener Kostenfaktor: gekühltes Wasser in großen Mengen, konstant gehalten über die gesamte Wäsche. Und die Trennung liefert nicht eine Charge, sondern mehrere. Jede Fraktion wird einzeln aufgefangen, getrocknet und verpackt, aus einem Durchgang werden also eine Handvoll kleiner Posten statt eines großen.

Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die das Drogenlexikon drugcom.de betreibt, entsteht klassisches Haschisch dagegen ganz anders: Das Harz der Blütenstände wird zu Platten gepresst, wobei mitunter auch Pflanzenteile und Streckmittel mitverarbeitet werden[6]. Genau deshalb ist die Chargenangabe kein Beiwerk.

Für Bubble Hash findest du im September 2026 in Deutschland deshalb eine Spanne und keinen Fixwert. Wir liegen mit unseren Eiswasser-Haschen regulär zwischen 17,70 € und 23,70 € (Euro) und damit bewusst im mittleren Bereich dieser Spanne.

💡 Vergleiche Preise nur innerhalb derselben Fraktion. Ein grobes 120-µ-Hasch gegen eine feine Fraktion zu stellen, ist wie Äpfel gegen Birnen.

Und wenn ein Angebot auffällig weit unter dieser Spanne liegt? Dann schau aufs Etikett, bevor du auf einen Schnapper schließt. Häufig sind es gröbere Fraktionen, Mischungen mehrerer Durchgänge oder Ware ganz ohne Chargenangabe.

Ein Pauschalurteil ist das nicht, denn günstig kann sauber sein. Der Preis zeigt dir vor allem, wie viel Aufwand und Sortierung in der Charge stecken, mehr nicht, belastbar wird die Sache erst mit dem oben genannten Papier in der Hand.

Fazit und rechtlicher Hinweis

Bleibt die Frage, was du von alldem mitnimmst, wenn du das nächste Mal vor einem Glas stehst.

Die drei Prüfschritte stehen oben im Abschnitt „Das Wichtigste in drei Sätzen“, und sie kosten dich zusammen keine zwei Minuten. Hier kommt nur noch dazu, was auf keinem Etikett steht: die rechtliche Einordnung.

Der Gesetzgeber trennt Konsumcannabis ausdrücklich von Nutzhanf: Gemäß KCanG, dort § 1, ist für Nutzhanf ein THC-Gehalt von höchstens 0,3 % maßgeblich[5]; denselben Wert nennt das EU-Agrarrecht für förderfähige Hanfflächen[4]. Wir beschreiben hier ausschließlich Ware aus Nutzhanf mit weniger als 0,3 % THC. Wie eine konzentrierte Harzfraktion im Einzelfall einzuordnen ist, hängt vom gemessenen Gehalt der konkreten Charge ab, und medizinisches Cannabis ist noch einmal ein eigener Bereich, der laut BfArM über dessen Bundesopiumstelle läuft[2].

Den Rest liefern deine Sinne. Farbe und Textur sind erste Indikatoren, und das Aroma beim Öffnen des Glases sagt dir mehr über die Sorgfalt beim Trocknen als jede Produktbeschreibung: flüchtige Terpene verzeihen schlampige Prozessführung nicht.

Nimm dir beim nächsten Einkauf die dreißig Sekunden für das Etikett und das Papier dahinter. Wenn beides zusammenpasst, weißt du, was in deinem Glas liegt, und genau dafür war dieser Guide gedacht.

Und wenn dich die Wasser-Route einmal nicht überzeugt, ist ein trocken gesiebtes Hasch, also dry sift, kein Rückschritt. Es ist schlicht ein anderes Trennverfahren mit eigenem Profil. Verfahrensfamilien beurteilt man am besten innerhalb ihrer eigenen Logik.

ℹ️ CBD ist kein Arzneimittel und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Wende dich im Zweifelsfall an medizinisches Fachpersonal.

Häufige Fragen

Was ist Bubble Hash?

Ein Hasch, das mit Eis, Wasser und gestaffelten Sieben gewonnen wird, ohne jedes Lösungsmittel. Die Mechanik dahinter steht im Abschnitt „Was das Eiswasser wirklich von der Pflanze trennt“.

Was ist der Unterschied zwischen Bubble Hash und normalem Haschisch?

Die Pflanze ist dieselbe, der Trennweg nicht: Bei Bubble Hash sortiert Wasser die Partikel nach Größe, gepresstes Standard-Hasch wird ohne Wasserbad gesiebt oder gerieben und dann in Form gebracht.

Was bedeutet „bubble hash dry“?

Schreibweisen wie „bubble hash dry“ meinen in Shops oft schlicht ein nach der Wäsche vollständig durchgetrocknetes Eiswasser-Hasch, nicht ein trocken gesiebtes.

Wie unterscheidet man Bubble Hash optisch von Dry-Sift-Hasch?

Bubble Hash kommt aus der Wasser-Route und reicht je nach Fraktion von hell bis bernsteinfarben, sandig-körnig bis wachsig. Dry Sift bzw. Static Sift wird rein trocken über Kälte und Bewegung getrennt und fällt dadurch pudriger aus. Die beiden Achsen Trennverfahren und Ausgangszustand nimmt der Abschnitt „Static, Frozen und Cristal“ auseinander.

Woran erkenne ich, ob Bubble Hash richtig getrocknet wurde?

Korrekt getrocknetes Material rieselt sandig-körnig. Harte, glasige Brocken oder eine feuchte, teigige Masse deuten auf unvollständige Trocknung hin, während eine wachsige Fraktion nach warmer Lagerung oder bei harzreichen Sorten normal ist.

Was bedeutet die Mikronzahl bei selbst hergestelltem Bubble Hash?

Sie nennt die Maschenweite des Siebs, durch das die Fraktion gefallen ist. Welche Fraktion wie aussieht, zeigt die Tabelle im Abschnitt „Mikron lesen“.

Woran erkenne ich ein sauber hergestelltes, lösungsmittelfreies Konzentrat?

Am Geruch nach der Ausgangssorte statt nach Heu, Muff oder Klebstoff, weil die Terpene die Eiswasser-Route meist überstehen. Die fünf Prüfpunkte im Einzelnen stehen im Abschnitt „Woran du ehrliches Bubble Hash erkennst“.

Warum sollte man Bubble Hash über mehrere Käufe hinweg vergleichen?

Weil Reproduzierbarkeit das einzige Merkmal ist, das sich erst über die Zeit zeigt: Sieht und riecht dieselbe Fraktion derselben Sorte bei jedem Nachkauf ähnlich, arbeitet jemand mit kontrollierten Parametern. Starke Schwankungen sprechen dagegen.

Wie kann ich die Qualität einer Bubble-Hash-Charge zuverlässig prüfen?

Sinnesprüfung gibt Hinweise, belastbar wird es erst mit einem Analysezertifikat, das Datum, Labor und exakte Charge nennt. Der Referenzwert für Nutzhanf liegt in Deutschland wie im EU-Agrarrecht bei höchstens 0,3 % THC.[5][4]

Quellen

  1. Konsumcannabisgesetz (KCanG) — Gesetze im Internet, Bundesministerium der Justiz — www.gesetze-im-internet.de
  2. Medizinisches Cannabis — Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bundesopiumstelle — www.bfarm.de
  3. Fragen und Antworten zu den gesundheitlichen Risiken von hanfhaltigen Lebensmitteln und Futtermitteln — Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) — www.bfr.bund.de
  4. Verordnung (EU) 2021/2115, Art. 4 — Hanfflächen nur förderfähig bei einem THC-Gehalt von höchstens 0,3 % — EUR-Lex — eur-lex.europa.eu
  5. § 1 KCanG — Begriffsbestimmungen (Konsumcannabis und Nutzhanf) — Gesetze im Internet, Bundesministerium der Justiz — www.gesetze-im-internet.de
  6. Haschisch — Drogenlexikon, drugcom.de (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA) — www.drugcom.de

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