
Inhalt11 Abschnitte
- Haze im Regal: drei Namen, drei Duftrichtungen
- Woher Haze kommt: die Genetik in fĂŒnf SĂ€tzen
- Amnesia (Haze): der Amsterdam-Klassiker
- Purple Haze: Farbe, Mythos, Musik
- Super Lemon Haze: die Zitrus-Haze
- Haze erkennen: Aroma und Terpene
- CBD-Haze oder THCX-Haze: was der Unterschied auf dem Etikett ist
- Preise: was Haze-Sorten bei uns kosten
- Nutzhanf, THCX und Etikett: was wir versenden
- Fazit: welche Haze zu dir passt
- HĂ€ufige Fragen
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Haze Sorten sind keine einzelne Genetik, sondern eine sativa-dominante Sortenfamilie mit zitrisch-wĂŒrziger Aromaachse. Im deutschen Handel begegnen dir davon praktisch drei Namen: Amnesia, Purple Haze und Super Lemon Haze. Bei uns stehen sie als CBD-BlĂŒten, als THCX-BlĂŒten und, bei Amnesia, zusĂ€tzlich als Pre-Roll im Regal.
Haze Sorten sind eine sativa-dominante Sortenfamilie mit zitrisch-wĂŒrziger Aromaachse und begegnen dir im deutschen Handel unter drei eingefĂŒhrten Namen. Haze ist also kein einzelner Strain, sondern eine ganze Linie mit gemeinsamer Abstammung.
Was bei dieser Familie jedes Mal auffÀllt: Die Verwandtschaft riechst du sofort, die Unterschiede brauchen einen zweiten Zug.
Welcher Name bei uns in welcher Version vorliegt (CBD-BlĂŒten, THCX-BlĂŒten, Pre-Roll), ordne ich dir gleich der Reihe nach zu.
Haze im Regal: drei Namen, drei Duftrichtungen
Bevor es in die Genetik geht, die Orientierung fĂŒrs Regal. Die drei Namen unterscheiden sich weniger in der Herkunft als in der Duftachse, und genau danach wĂ€hlst du.

| Name | Duftachse | Bei uns als |
|---|---|---|
| Amnesia (Haze) | Zitrus vorn, erdige Basis | CBD-BlĂŒten · THCX-BlĂŒten · Pre-Roll |
| Purple Haze | Beerig-sĂŒĂ, pfeffriger Unterton | CBD-BlĂŒten · THCX-BlĂŒten |
| Super Lemon Haze | Spitze Zitronenschale | THCX-BlĂŒten |
Der Begriff selbst funktioniert wie ein Nachname: Dutzende Kreuzungen tragen ihn, von Silver Haze bis Ghost Train Haze. FĂŒrs deutsche Regal zĂ€hlen aber die drei aus der Tabelle, alles andere ist Sammlerterrain.
Woher Haze kommt: die Genetik in fĂŒnf SĂ€tzen
Haze bezeichnet eine Gruppe sativa-dominanter Hybride, deren Ursprung sich erzÀhlen, aber nicht beweisen lÀsst. Als Ausgangspunkt gilt Kalifornien in den 1960er- und 1970er-Jahren: Dort sollen die sogenannten Haze Brothers mehrere importierte Landrassen miteinander verkreuzt haben, darunter eine thailÀndische. Eine eindeutig dokumentierte genetische Zusammensetzung der Ur-Haze existiert bis heute nicht, und genau das gehört zur Geschichte dazu.
Du suchst den Stammbaum, und am Ende steht eine Anekdote. FĂŒr die 1980er-Jahre wird der Weg nach Amsterdam beschrieben, wo die langsam reifenden kalifornischen Linien der Ăberlieferung zufolge mit Indica-Anteilen kombiniert wurden, um sie handhabbarer zu machen. Zugeschrieben werden diesen ZĂŒchtungen vor allem zwei Namen, die in fast jedem Haze-Stammbaum auftauchen: Skunk und Northern Lights.
Aus diesen Kreuzungen ging hervor, was Sammler als Bindeglied der Familie bezeichnen: Silver Haze und daraus die Super Silver Haze. In Sortenkatalogen werden Haze-Linien bis heute ĂŒberwiegend als sativa-dominante Hybride mit Genetik-Bezug zu Northern Lights gefĂŒhrt. Die Super Silver wiederum steht am Anfang mehrerer Zitrus-Varianten, auf die wir spĂ€ter zurĂŒckkommen.
Und weil jeder ZĂŒchter etwas anderes dazukreuzte, wuchs die Familie weiter: Mango Haze, Blue Haze, Cali Haze, Ghost Train Haze. Bei der HĂ€lfte solcher Namen endet die Ahnenreihe bei âwird zugeschriebenâ.
Amnesia (Haze): der Amsterdam-Klassiker
Amnesia (Haze) ist die Amsterdamer Haze-Kreuzung, die du in deutschen Regalen am hÀufigsten findest.
Das Aroma beschreibe ich immer in derselben Reihenfolge: zuerst Zitrus, klar und ein bisschen scharf (da spielt das Limonen mit), dann eine erdige Myrcen-Basis, ganz zum Schluss eine leichte WĂŒrze. Kennst du den Glasdeckel-Test? Kurz aufmachen, riechen, wieder zu. Nach ein paar Sekunden kippt sie deutlich ins Erdige, genau diese Abfolge macht ihr Profil aus.
Und dann die Sache mit dem Etikett. Im Handel steht fast ĂŒberall nur Amnesia, das âHazeâ fĂ€llt weg, weil der Name kurz und eingefĂŒhrt ist. FĂŒr dich als KĂ€ufer heiĂt das: Amnesia ohne Zusatz und Amnesia Haze meinen im Regal in aller Regel dieselbe Linie.
Bei uns gibt es Amnesia in drei Formaten:
- Amnesia CBD-BlĂŒten, 20,40 ⏠: die klassische Variante fĂŒr alle, die das Aromaprofil ohne THCX wollen.
- Amnesia 25 % THCX, 23,70 ⏠: dieselbe Sorte als THCX-BlĂŒten.
- Pre-Roll Amnesia, 4,90 ⏠: fertig gedreht, der gĂŒnstigste Einstieg, um das Profil einmal in Ruhe zu riechen.
Purple Haze: Farbe, Mythos, Musik
Von der Zitrusachse der Amnesia geht es jetzt in die andere Richtung der Familie: ins Beerige. Purple Haze bezeichnet heute eine Haze-Handelssorte mit violetter BlĂŒtenfĂ€rbung und dunkelfruchtigem Aroma, deren Name aber aus der Musik stammt und nicht aus dem Growroom. Jimi Hendrix veröffentlichte den Song 1967, also Jahre bevor irgendein ZĂŒchter eine Sorte so etikettierte.
Das ist der Punkt, den ich Sammlern immer erklĂ€re: Der Name ist Ă€lter als das Produkt. Die heutige Handelssorte hat den Titel ĂŒbernommen, nicht umgekehrt.
Wer Purple Haze kauft, kauft ein Etikett mit Popkultur-Vorgeschichte, kein genetisches Zertifikat. Genau deshalb zÀhlen bei jeder Charge eher die PhÀnotyp-Merkmale als der Sortenname.
Die Farbe selbst ist dagegen reine Botanik. Violette bis rötliche Töne in BlĂ€ttern und BlĂŒten gehen auf Anthocyane zurĂŒck, dieselbe Pigmentgruppe, die auch Heidelbeeren, Rotkohl und Auberginenschalen fĂ€rbt. Wie stark sich diese PhĂ€notyp-Expression zeigt, ist genetisch verankert, weshalb zwei Chargen desselben Namens optisch deutlich auseinanderliegen können.
Bei Purple Haze sortiert sich die Nase langsamer als bei ihren Schwestern: Erst nach ein paar Sekunden trennt sich die sĂŒĂe Waldbeernote vom pfeffrig-wĂŒrzigen Unterton, bevor ganz am Ende die typische Haze-SchĂ€rfe durchkommt.
Bei uns steht sie in zwei Versionen im Regal, und beide gehören zu den Produkten, nach denen in unseren Haze-Regalen am hÀufigsten gegriffen wird:
- Purple Haze CBD-BlĂŒten fĂŒr 21,30 ⏠: die beerig-wĂŒrzige Seite der Familie ohne THCX, mit Laboranalyse pro Charge.
- Purple Haze 25 % THCX fĂŒr 23,70 ⏠: dieselbe Sorte als THCX-BlĂŒten, einer unserer Top-Seller unter den Haze Sorten.
Super Lemon Haze: die Zitrus-Haze
Super Lemon Haze ist die zitrusintensivste Sorte der Haze-Familie, eine sativa-dominante Kreuzung aus Lemon Skunk und Super Silver Haze, deren Duftprofil von Limonen dominiert wird. Wo Amnesia die Zitrone nur andeutet und Purple Haze ins Beerige kippt, dreht diese hier die Zitrusachse bis zum Anschlag.
In drei Worten: âZitronenschale, frisch abgeriebenâ.
Von der Silver-Seite erbt sie die sativa-dominante Grundrichtung, von Lemon Skunk das Zitrusfundament.
PrĂ€gend ist Limonen, jenes Terpen, das du auch aus Zitrusschalen kennst und das die PubChem-Datenbank der US-amerikanischen National Library of Medicine als farblose, stark zitrusartig riechende Verbindung fĂŒhrt. Im Geruchstest kommt genau das heraus: spitz, sauer, leicht sĂŒĂlich im Nachklang.
Darunter liegt eine schwache wĂŒrzige Note aus dem Skunk-Anteil. Riechst du zwei Haze Sorten nebeneinander, kitzelt dich eine davon sofort in der Nase. Das ist meistens diese hier.
Ihre Bekanntheit verdankt sie auch dem Wettbewerbszirkus: Super Lemon Haze gilt als mehrfache Cannabis-Cup-Siegerin aus den spÀten 2000er-Jahren. Seitdem taucht der Name in praktisch jeder Sortenliste auf, die sich ernst nimmt.
- Super Lemon Haze 30 % THCX : 23,70 ⏠: THCX-BlĂŒten, fĂŒr alle, die das Zitrusprofil dieser Linie im schĂ€rfsten Ausdruck suchen.
Haze erkennen: Aroma und Terpene
Haze erkennst du am Duft, nicht am Etikett: Das Aromaprofil der Familie ist eine Mischung aus scharfer Frische, Zitrus und wĂŒrzig-erdigem Unterton, getragen von Terpenen wie Terpinolen, Limonen und Caryophyllen. Drei Namen, drei Duftrichtungen, und trotzdem hast du beim Riechen sofort die Verwandtschaft in der Nase.
Genau dieses Raster trÀgt dich durch jede Haze-Sorte, auch durch eine, die du noch nie im Glas hattest.
Diese drei Terpene tauchen in den Profilen der Familie immer wieder auf:
- Terpinolen: die scharfe, frische Spitze, die du als Erstes in der Nase hast.
- Limonen: mal nur angedeutet, mal komplett vorne, je nach Kreuzung.
- Caryophyllen: holzig-wĂŒrzig, der pfeffrige Unterton dahinter.
Der Neurologe Ethan Russo hat in seiner viel zitierten Arbeit âTaming THCâ (British Journal of Pharmacology, 2011) beschrieben, wie Terpene und Cannabinoide zusammenspielen. FĂŒr dich heiĂt das praktisch: Das VerhĂ€ltnis der Terpene zueinander macht den Charakter, nicht ein einzelner Stoff.
Beschreibt man Haze-Sorten insgesamt, landen fast alle bei denselben Wörtern: komplex, wĂŒrzig, erdig, zitrusartig, bei manchen Varianten beerig-sĂŒĂlich. Findest du diese Kombination wieder, liegst du mit deiner Einordnung selten daneben.
Fruchtige Varianten brechen das Raster nicht, sie verschieben nur die Gewichte. Eine beerige Nuance oder eine Kreuzung wie Ghost Train Haze setzt andere Akzente. Das GrundgerĂŒst aus Zitrus, WĂŒrze und Erde bleibt darunter erkennbar.
Eine Zahl auf dem Etikett hilft dir dabei ĂŒbrigens kein StĂŒck weiter. Ob eine Sorte mit hohem THC-Gehalt gelistet ist oder als CBD-BlĂŒte kommt, sagt ĂŒber ihr Aromaprofil nichts aus: âHaze THCâ beschreibt einen Gehalt, keinen Duft.
CBD-Haze oder THCX-Haze: was der Unterschied auf dem Etikett ist
Bleibt die eine Frage, die beim Bestellen wirklich zĂ€hlt: Warum steht derselbe Sortenname bei uns ĂŒber zwei komplett verschiedenen Produktlinien?
Ganz einfach: Ein Sortenname beschreibt Genetik und Aroma, nicht den Wirkstoff. Royal Haze, Silver Haze, Amnesia sagen dir, wonach es riecht, nicht, was drin ist. Und ob so ein Name irgendwann einen Cannabis Cup gewonnen hat, Àndert daran exakt nichts.
Wer Haze, THC und CBD gleichzeitig ins Suchfeld haut, will genau diese Unterscheidung. CBD-BlĂŒten sind die klassische Variante der Familie: das Aromaprofil, so wie die Sorte es genetisch mitbringt. THCX dagegen ist ein Handelsname, kein MolekĂŒl.
Der Unterschied steht schwarz auf weiĂ auf dem Etikett: CBD oder THCX. Mehr trennt die beiden Linien auf dem Papier nicht. Genetik und Terpen-Profil dahinter sind identisch, und genau das schmeckst du auch.
Und die Prozentzahl? 25 % oder 30 % gehören zum Produktnamen, kein Ranking der âstĂ€rkstenâ Haze-Sorten, siehe die weiter oben erwĂ€hnte Super Lemon Haze, deren Zitrusprofil in beiden Linien identisch bleibt.
Was auf dem Etikett rechtlich dahintersteht (Nutzhanf, Laboranalyse, Altersgrenze), klÀrt der vorletzte Abschnitt dieses Beitrags.
Preise: was Haze-Sorten bei uns kosten
Haze-Sorten kosten bei uns zwischen 4,90 ⏠und 23,70 âŹ, je nach Format. Der Einstieg ist der Pre-Roll, das obere Ende markieren die BlĂŒten. Mehr Spannweite gibt es nicht, und ehrlich gesagt liegt zwischen den beiden Linien weniger, als die meisten erwarten.
| Format | RegulÀrer Preis (Stand September 2026) |
|---|---|
| Pre-Roll | 4,90 ⏠|
| CBD-BlĂŒten | 20,40 ⏠bis 21,30 ⏠|
| THCX-BlĂŒten | 23,70 ⏠|
Die THCX-BlĂŒten liegen also rund zwei bis drei Euro ĂŒber den CBD-BlĂŒten. Das kommt aus der Aufbereitung und aus der Chargenanalyse, die bei dieser Linie zu jedem Los gehört. Der Preis entscheidet hier nicht ĂŒber das Aroma, sondern ĂŒber den Aufwand dahinter.
Kennst du das? Du suchst nach der âstĂ€rksten Haze-Sorteâ und starrst am Ende auf ein Preisschild. Die Antwort steht aber im deklarierten Gehalt auf dem Etikett, nirgendwo sonst.
Namen aus medizinischen Listen wie Ghost Train Haze oder NetzfundstĂŒcke wie Amnesia Haze Cake tauchen in unserem Preisraster gar nicht erst auf. Ganz einfach: Wir fĂŒhren sie nicht.
Nutzhanf, THCX und Etikett: was wir versenden
Bleibt die Frage, die beim Bestellen wirklich zĂ€hlt: Was genau geht da ĂŒber den Tisch? Drei Angaben auf dem Etikett beantworten sie, und jede hat einen rechtlichen Hintergrund.
Erstens die Pflanze. Was wir als CBD-BlĂŒten versenden, stammt aus Nutzhanf, mit unter 0,3 % THC laut Laboranalyse. Wichtig dabei: 0,3 % beschreibt einen Anteil am Gewicht, keine absolute Menge in Milligramm.
Zweitens die Deklaration. THCX ist ein Handelsname, kein MolekĂŒl: jede Charge wird im Labor getestet, klassifizierte MolekĂŒle werden nicht nachgewiesen. Die BlĂŒten liegen dabei unter 0,3 % THC laut Laboranalyse.
Drittens der Adressat. Wir liefern ausschlieĂlich an Erwachsene ab 18 Jahren.
Und eine Abgrenzung, die oft durcheinandergeht: FĂŒr hanfhaltige Lebensmittel gelten eigene Bewertungen des Bundesinstituts fĂŒr Risikobewertung[3]. BlĂŒten und Pre-Rolls fallen nicht in diese Kategorie, und die dortigen Werte lassen sich nicht auf sie ĂŒbertragen.
Fazit: welche Haze zu dir passt
Welche Haze zu dir passt, entscheidest du am besten ĂŒber das Aromaprofil und nicht ĂŒber eine erhoffte Wirkung: Die Nase verrĂ€t dir in drei Sekunden mehr ĂŒber eine BlĂŒte als jede Katalogbeschreibung. Meine Antwort fĂ€llt deshalb immer gleich aus.
- Zitrus mit erdigem Boden: fĂŒr dich, wenn du das klassische Amsterdam-Profil suchst und es nicht zu sĂŒĂ magst.
- Beerig-wĂŒrzig: fĂŒr Sammler, die farblich und aromatisch aus der Reihe tanzen wollen.
- Spitze, helle Zitronenschale: fĂŒr alle, die ihre Zitrusnote pur und ohne sĂŒĂen Unterton wollen.
Ob in alten Sortenlisten die Original Haze auftaucht oder ein moderner Ableger, den nur Kataloge kennen: Das sind Sammlernamen, nicht das, was bei uns im Regal steht. Wer sonst eher in der Kush-Ecke unterwegs ist, wird bei Haze-Sorten eine deutlich andere Duftachse vorfinden.
Haze-Sorten-Liste: welche Haze-Genetiken gibt es?
Die bekanntesten Haze-Sorten sind Original Haze, Neville’s Haze, Super Silver Haze, Amnesia Haze, Lemon Haze und Super Lemon Haze, Purple Haze, Silver Haze sowie Haze-Hybride wie Jack Herer. Gemeinsam ist ihnen die Abstammung von der kalifornischen Haze-Linie der 1970er-Jahre, die aus langblĂŒhenden Sativa-Landrassen gezĂŒchtet wurde.
- Original Haze: die Stammlinie, gezĂŒchtet in Kalifornien aus Landrassen aus Kolumbien, Mexiko, Thailand und SĂŒdindien. Sehr lange BlĂŒtezeit, wĂŒrzig-weihrauchartiges Aroma.
- Neville’s Haze: niederlĂ€ndische Weiterzucht der Haze-Linie mit einem Anteil Northern Lights, der die BlĂŒtezeit verkĂŒrzt.
- Super Silver Haze: Kreuzung aus Skunk, Northern Lights und Haze, in den 1990er-Jahren mehrfach auf dem Amsterdamer Cannabis Cup ausgezeichnet.
- Amnesia Haze: der Coffeeshop-Klassiker mit erdig-zitronigem Duft, mehr dazu in unserem Guide zu Amnesia.
- Lemon Haze und Super Lemon Haze: die Zitrus-Linie, Super Lemon Haze stammt aus Lemon Skunk und Super Silver Haze.
- Purple Haze: benannt nach dem Song von Jimi Hendrix (1967), bekannt fĂŒr violette BlĂ€tter und beerige Noten, siehe Purple Haze.
- Silver Haze, Strawberry Haze, Blue Haze: Zuchtlinien, die das Haze-Aroma mit fruchtigeren Profilen verbinden.
- Jack Herer: Haze-Hybrid, benannt nach dem US-Hanfaktivisten Jack Herer.
Ein Sortenname ist allerdings keine Garantie: Genetische Analysen haben gezeigt, dass gleich benannte Proben oft nicht nÀher verwandt sind als Proben mit verschiedenen Namen [10]. VerlÀsslicher ist der Blick auf das Terpenprofil im Analysezertifikat.
Welche Haze-Sorte ist die beste?
Die beste Haze-Sorte gibt es nicht, es gibt die passende zum gewĂŒnschten Aroma. Wer Zitrus mag, greift zu Lemon Haze oder Super Lemon Haze, wer es wĂŒrzig-erdig mag, zu Super Silver Haze oder Amnesia, wer beerige Noten sucht, zu Purple Haze oder Strawberry Haze.
Typisch fĂŒr viele Haze-Sorten ist ein hoher Anteil an Terpinolen und Limonen [7] [5], der den frischen, leicht pfeffrigen Duft prĂ€gt. Ob und wie stark Terpene das Erleben beeinflussen, ist wissenschaftlich noch offen: Russo (2011) beschreibt mögliche Wechselwirkungen mit Cannabinoiden als Hypothese, nicht als belegten Effekt [6].
Praktisch heiĂt das: Vergleiche Duft und Laborwerte, nicht nur den Namen. Mehr zu den Duftstoffen erklĂ€rt unser Guide zu Terpenen.
HĂ€ufige Fragen
Welche Haze-Sorten gibt es?
Im deutschen Handel sind es praktisch drei: Amnesia (Haze), Purple Haze und Super Lemon Haze. Sortenkataloge fĂŒhren daneben Dutzende Ableger wie Silver Haze, Mango Haze oder Ghost Train Haze, die es nie in ein regulĂ€res Sortiment geschafft haben. Welche davon bei uns in welcher Produktlinie steht, zeigt die Tabelle am Anfang dieses Beitrags.
Was ist Haze fĂŒr eine Sorte?
Streng genommen gar keine einzelne Sorte, sondern ein Familienname fĂŒr sativa-dominante Hybride. Ein Etikett mit âHazeâ sagt dir also etwas ĂŒber Duftrichtung und Abstammung, ĂŒber den deklarierten Gehalt sagt es nichts, der steht separat daneben.
Wie viele Haze-Sorten gibt es?
Eine feste Zahl gibt es nicht, und wer dir eine nennt, hat sie geschÀtzt. Jede Kreuzung mit einem Haze-Elternteil darf den Namen tragen, deshalb wÀchst die Liste seit Jahrzehnten weiter.
Was ist der Unterschied zwischen Amnesia und Purple Haze?
Vor allem die Duftachse: Amnesia fĂŒhrt mit Zitrus und kippt dann ins Erdige, Purple Haze startet beerig-sĂŒĂ mit pfeffrigem Unterton. Optisch bleibt Amnesia klassisch hellgrĂŒn, wĂ€hrend Purple Haze je nach Charge violette Töne zeigt. Beide fĂŒhren wir als CBD-BlĂŒten und als THCX-BlĂŒten.
Quellen
- Konsumcannabisgesetz (KCanG) â Gesetze im Internet, Bundesministerium der Justiz â www.gesetze-im-internet.de
- Medizinisches Cannabis â Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bundesopiumstelle â www.bfarm.de
- Fragen und Antworten zu den gesundheitlichen Risiken von hanfhaltigen Lebensmitteln und Futtermitteln â Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung (BfR) â www.bfr.bund.de
- Verordnung (EU) 2021/2115, Art. 4 â HanfflĂ€chen nur förderfĂ€hig bei einem THC-Gehalt von höchstens 0,3 % â EUR-Lex â eur-lex.europa.eu
- Limonene â PubChem, National Library of Medicine (NIH) â pubchem.ncbi.nlm.nih.gov
- Russo EB, « Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects », British Journal of Pharmacology, 2011 â PMC â pmc.ncbi.nlm.nih.gov
- Terpinolene â PubChem, National Library of Medicine (NIH) â pubchem.ncbi.nlm.nih.gov
- Caryophyllene â PubChem, National Library of Medicine (NIH) â pubchem.ncbi.nlm.nih.gov
- Cyanidin â PubChem, National Library of Medicine (NIH) â pubchem.ncbi.nlm.nih.gov
- Sawler J et al. (2015). The Genetic Structure of Marijuana and Hemp, PLOS ONE â journals.plos.org















