
Weed AK 47 bezeichnet die Cannabis-Sorte AK-47, einen sativa-dominanten Hybrid mit Genotyp aus Kolumbien, Mexiko, Thailand und Afghanistan, bekannt für breite, dunkelgrüne Blätter und erdig-würziges Aroma. THC, CBD und weitere Cannabinoide hängen stets von Charge und Verarbeitung ab, nie vom Sortennamen allein.
Inhalt6 Abschnitte
Weed AK 47 bezeichnet die Cannabis-Sorte AK-47, nicht das Sturmgewehr: ein sativa-dominanter Hybrid, den eine Samenbank in den Neunzigerjahren eingeführt hat, gekreuzt aus Genetik aus Kolumbien, Mexiko, Thailand und Afghanistan. Der martialische Name ist Branding und sagt nichts über die Pflanze selbst.
Kurz zu den Begriffen: Sativa steht für hochwüchsige Pflanzen mit eher luftigen Blüten, Indica für kompakte, harzreiche Pflanzen aus Bergregionen. Ein Hybrid kreuzt beide Linien, und „sativa-dominant“ heißt, dass der Sativa-Anteil überwiegt.
Genau hier liegt der Clou bei AK-47. Die Sativa-Seite kommt aus Kolumbien, Mexiko und Thailand, die Indica-Seite aus der afghanischen Linie. Dieses afghanische Erbe erklärt, warum die Sorte trotz Sativa-Dominanz dichte, harzige Blüten bildet.
Im Folgenden erfährst du, wie weed AK 47 riecht, schmeckt und aussieht und was „stark“ bei dieser beliebten Cannabissorte für deine Auswahl konkret bedeutet. Außerdem siehst du, wo sie zwischen Haze und Kush steht.

Was ist Weed AK 47?
Weed AK 47 meint die Cannabis-Sorte AK-47, nicht das Gewehr. Eine Samenbank hat sie in den Neunzigerjahren als sativa-dominanten Hybrid eingeführt. Ihr Erbgut verbindet Linien aus Kolumbien, Mexiko, Thailand und Afghanistan. Der Name ist eine Szenebezeichnung des Breeders und sagt nichts über die Pflanze selbst aus.
Eine Sorte ist mehr als ein Etikett auf dem Glas. Sie steht für eine stabile genetische Linie, die bestimmt, welche Stoffe die Pflanzen bilden, und davon wurden in Cannabis bisher mehr als 560 identifiziert[3]. Welche davon in welcher Ausprägung auftauchen, legt zu einem großen Teil die Genetik fest.
Im Genotyp sind bei AK-47 Sativa und Indica vereint, mit klarem Übergewicht der Sativa-Seite. In Breeder-Katalogen liest du die Herkunft knapp als Colombian, Mexican, Thai und Afghani. Die ersten drei liefern das Sativa-Erbe, die afghanische Linie bringt die dichte, harzige Blütenstruktur mit.
- Breeder: eine Samenbank aus der Zuchtszene der Neunzigerjahre
- Typ: sativa-dominanter Hybrid
- Genetik: kolumbianische, mexikanische, thailändische und afghanische Linien
- Blütezeit: eine Angabe des Breeders im Sortensteckbrief, sie beschreibt die Genetik und ist keine Anbauanleitung
Wer eine Cannabissorte für ausgewogene Profile sucht, stößt bei vielen Hybriden auf die Formel „ausgewogene Mischung Indica-Sativa“. AK-47 ist präziser einzuordnen: Die Sativa-Linien geben den Ton an. Wie viel THC Sativa-dominante Pflanzen am Ende tragen, legt der Sortenname allerdings nicht fest, und auch CBD-Varianten führen AK-47 als Genetik-Referenz.
Woher hat die Sorte ihren Namen?
Der Name ist Marketing, und zwar bewusst provokantes. Der Breeder hat die Sorte mit einem Begriff getauft, der sofort hängen bleibt und in der Szene nach Durchschlagskraft klingt. Eine botanische oder chemische Aussage steckt darin nicht.
Damit steht AK-47 in einer langen Tradition. Sortennamen im Cannabis-Bereich funktionieren oft wie Markennamen: Sie spielen auf Herkunft, Aroma, Optik oder schlicht auf ein Image an. Ob ein Name brav oder martialisch klingt, verrät dir nichts über Terpene, Wirkstoffgehalt oder Blütenqualität.
Spannend ist der Name trotzdem als Orientierung: Wer AK-47 liest, weiß, dass er es mit dieser speziellen Kreuzung aus einer bestimmten Zuchtlinie zu tun hat. Genau diese Rückverfolgbarkeit auf einen Breeder macht einen Sortennamen nützlich, solange du ihn als Herkunftsangabe liest.
Wie riecht und schmeckt AK-47?
Weed AK 47 riecht meist erdig und holzig, getragen von einer süßlich-würzigen Note, die beim Aufbrechen der Blüten am deutlichsten hervortritt. Im Geschmack setzt sich diese Linie fort, oft mit einer leicht herben Spitze im Abgang. Wie stark jede Richtung ausfällt, hängt von Charge, Trocknung und Lagerung ab.
Nach Herkunft und Steckbrief geht es jetzt um die Nase. Für den Duft sorgen Terpene: flüchtige Aromastoffe, die bestimmen, ob Sorten nach Zitrus, Kiefer oder Waldboden riechen. Bei AK-47 dominieren in den gängigen Beschreibungen erdig würzige und holzige Töne.
Wer das Profil vollständig beschreiben will, muss dem erdigen Grundton noch eine dezente Süße hinzufügen. Wer auf super-fruchtige Sorten steht, findet hier eher Tiefe als Bonbon. Das Aroma ist für Anfänger und Erfahrene der einfachste Frischetest: Riecht eine Blüte flach oder nach Heu, hat sie Terpene verloren.
Breite, dunkelgrüne Blätter, wie man sie von Indica-Linien kennt, siehst du im Glas kaum, denn beim Trimmen bleiben nur die Buds übrig. Diese sind kompakt, fest und von einer dichten Schicht Trichome überzogen. Trichome sind winzige Harzdrüsen, die wie Raureif auf der Blüte glitzern und sich leicht klebrig anfühlen.
In diesem Harz sammeln sich Aromastoffe und Cannabinoide. Neben Δ9-THC bildet die Pflanze auch nicht-psychoaktive Cannabinoide wie Cannabidiol (CBD), Cannabichromen (CBC) und Cannabigerol (CBG)[3]. Wer White Widow kennt, erkennt die frostige Optik wieder, das Aroma von AK-47 geht allerdings stärker ins Erdige.
Wie stark ist AK-47, THC-Gehalt und CBD-Variante?
Wie stark Weed AK 47 ist, verrät der Sortenname nicht. Der THC-Gehalt ist keine feste Eigenschaft der Sorte. Er hängt vom konkreten Produkt ab, also von Charge, Phänotyp und Verarbeitung, und belastbar ist nur die Laboranalyse dieser Charge. CBD-Varianten tragen den Namen AK-47 als Referenz für Genetik, Aroma und Optik, nicht für Stärke.
Duft und Optik verraten dir einiges über die Genetik, über die Potenz dagegen wenig. Wie viel davon am Ende in einer Blüte steckt, entscheidet sich an der einzelnen Pflanze.
Deshalb sagen die Prozentwerte, die im Netz zu AK-47 kursieren, wenig über das Glas vor dir aus. Drei Faktoren verschieben den THC-Gehalt von Produkt zu Produkt:
- Charge: Jede Ernte ist ein eigener Durchgang mit eigenen Werten.
- Phänotyp: die sichtbare Ausprägung einer Pflanze. Samen derselben Sorte bringen nicht identische Pflanzen hervor.
- Verarbeitung: Trocknung, Trimmen und Lagerung prägen, in welchem Zustand die fertige Blüte bei dir ankommt.
Gerade für Anfänger ist das der entscheidende Punkt. Orientiere dich an der Analyse, nicht am Ruf der Sorte.
Bei CBD-Blüten mit AK-47-Genetik verschiebt sich die Bedeutung des Namens. Er steht dann für Terpenprofil, Aroma und die kompakten, harzigen Buds, nicht für eine bestimmte Wirkung. Welches Cannabinoid-Profil eine solche Blüte trägt, lässt sich nicht aus dem Namen ableiten, das zeigt allein die Laboranalyse.
CBD ist kein Arzneimittel und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Wende dich im Zweifelsfall an medizinisches Fachpersonal. Nur für Erwachsene (18+).
AK-47, Haze oder Kush: Wo steht die Sorte?
Weed AK 47 ist weder eine Haze noch eine Kush, sondern ein eigenständiger Hybrid dazwischen. Haze-Linien sind sativa-betont und duften zitrisch-würzig, Kush-Linien sind indica-betont und eher erdig-süß. AK-47 teilt mit Haze die würzig-frische Sativa-Seite, bildet dank afghanischer Genetik aber kompaktere Blüten als eine typische Haze.
Nach Duft, Optik und Laborwert bleibt die Frage, in welche Familie die Sorte gehört. Der Vergleich läuft hier über drei Achsen, die du an jeder Blüte selbst prüfen kannst.
| Kriterium | Haze | AK-47 | Kush |
|---|---|---|---|
| Genetik | Sativa-betont | Hybrid mit Sativa-Übergewicht | Indica-betont |
| Aroma | zitrisch, würzig | erdig-holzig, süßlich-würzig | erdig, süß |
| Blütenoptik | eher luftig | kompakt, harzig | dicht, kompakt |
Die Wirkung bleibt bewusst außen vor. Die Pflanze enthält mehr als 400 Chemikalien, als wichtigster psychoaktiver Bestandteil gilt THC[4]. Wie intensiv ein Produkt ausfällt, hängt also am Verhältnis von THC und CBD in der jeweiligen Charge und nicht an der Schublade Haze oder Kush.
Ob THC, CBD, Sativa oder Indica: Die Familie beschreibt Herkunft und Charakter, keinen Laborwert. AK-47 verbindet typische Sativa-Eigenschaften mit der robusten Natur afghanischer Linien, und genau diese Mischung macht sie im Hanfgarten der Klassiker so schwer einzusortieren.
Unsere klare Einschätzung: Wer AK-47 wegen des würzig-frischen Sativa-Profils sucht, landet aromatisch eher bei Haze als bei Kush. Schon beim ersten Zug, dem One Hit, verrät der Abgang die Richtung: frisch und zitrisch bei Haze, süß und erdig bei Kush.
Als verfügbare Haze-Alternative bietet Spliff Amnesia an, eine Haze-Genetik für alle, die das frische Sativa-Profil suchen. Tagespreis und verfügbare Formate zeigt dir die Produktseite. Wer lieber in die erdig-süße Richtung geht, findet mit Bubba Kush das passende Gegenstück aus der Kush-Familie.
Fazit
Ob dich eher Haze oder Kush anspricht, entscheidest du am Ende über Aroma und Blütenoptik, nicht über den Namen. Weed AK 47 ist dabei kein One Hit Wonder der Neunziger, sondern eine Genetik, die sich als Sortenname gehalten hat. Für den THC-Gehalt zählt immer nur die Laboranalyse der jeweiligen Charge.
Wir verschicken unter anderem in diese 2 Länder: Deutschland und Österreich.
Die Blüten gibt es in 3 g, 5 g, 10 g, 20 g, 50 g und 100 g. Der Tagespreis auf der Produktseite gilt inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten.
Lies auch: AK47 Purple
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Blütezeit von AK-47?
Die Blütezeit ist eine Angabe des Breeders aus dem Sortensteckbrief und beschreibt eine genetische Eigenschaft der Pflanze, keine feste Anbauanleitung. Als sativa-dominanter Hybrid mit afghanischer Linie neigt AK-47 zu einer kompakteren Blütenstruktur als reine Sativa-Sorten, konkrete Zeitangaben hängen jedoch von Phänotyp und Anbaubedingungen ab.
Quellen
- Phytochemistry of Cannabis sativa L — pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
- Marijuana poisoning — pubmed.ncbi.nlm.nih.gov















