CBD Hash bei Spliff · ab 3,50 âŹ/g · â 4,9/5 (424 Bewertungen)
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Inhalt11 Abschnitte
- Welche Hasch-Sorten gibt es und woher kommen sie?
- Warum sagt die Herkunft beim Hasch mehr als der Name?
- Roter Libanese: woran erkennst du den rötlichen Klassiker aus der Bekaa-Ebene?
- Marokkaner: warum ist er das meistverbreitete Hasch Europas?
- Schwarzer Afghane: warum ist er dunkel, weich und harzreich?
- Kashmir und Nepal: was unterscheidet die Handreibungen aus dem Himalaya?
- CBD-Hasch oder THCX-Hasch: was bedeutet die Prozentangabe?
- Preise: was kostet Hasch nach Herkunft bei uns?
- Fazit: wie ordnest du ein unbekanntes StĂŒck Hasch ein?
- Womit fÀngst du bei den Hasch-Sorten am besten an?
- HĂ€ufig gestellte Fragen zu Hasch-Sorten

Hasch-Sorten wie Roter Libanese, Marokkaner, Schwarzer Afghane, Kashmir, Nepal und Charas sind Herkunfts- und Stilnamen fĂŒr Haschisch: Sie stehen fĂŒr eine Region, deren Klima, Landrassen und Trennverfahren (Trockensiebung, Handkneten oder Handreibung) und erklĂ€ren, warum ein StĂŒck rötlich und krĂŒmelig oder dunkel und weich ist[2]. Ăber den Cannabinoidgehalt sagt der Name nichts, den liest du nur am Etikett und im Laborbericht ab.
Chemisch betrachtet ist Haschisch angereichertes Harz aus den DrĂŒsenhaaren (Trichomen) der weiblichen BlĂŒte, also Cannabinoide, Terpene und ein Rest Pflanzenmaterial[7]. Wie sauber diese Trennung gelingt, entscheidet ĂŒber Reinheit und PlastizitĂ€t, und genau da unterscheiden sich die Regionen.
Bei uns gibt es mehrere dieser HerkĂŒnfte in zwei AusfĂŒhrungen: als CBD-Hasch aus Nutzhanf mit ausgewiesenem CBD-Gehalt oder als THCX-Hasch. THCX ist dabei ein Handelsname, kein MolekĂŒl; was dahintersteckt und wie sich beides rechtlich einordnen lĂ€sst, steht weiter unten im Abschnitt zur Prozentangabe.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Roter Libanese, Marokkaner, Schwarzer Afghane, Kashmir, Nepal und Charas: Hinter jeder dieser Hasch-Sorten steht eine Region mit eigenem Trennverfahren, und daraus ergeben sich Farbe, Griff und Geruch.
- Trocken gesiebt (Libanon, Marokko) heiĂt hell bis rötlich und kĂŒhl krĂŒmelig; von Hand verarbeitet (Afghanistan, Himalaya) heiĂt dunkel und weich.
- âMarokkanerâ oder âAfghaneâ sind im europĂ€ischen Handel 2026 meist Stilangaben, kein Herkunftszeugnis.
- Was wir fĂŒhren, ist CBD-Hasch aus Nutzhanf oder THCX-Hasch; den Gehalt sagt dir das Analysezertifikat der Charge, nicht der Name.
Welche Hasch-Sorten gibt es und woher kommen sie?
Haschisch ist gepresstes Cannabisharz[1], also das abgetrennte Trichom-Material der BlĂŒte, verdichtet zu Platten, Kugeln oder Barren[2].

Die sechs Namen, die Region dahinter und das dort ĂŒbliche Trennverfahren:
- Roter Libanese: Bekaa-Ebene im Osten des Libanon, trocken gesiebt.
- Marokkaner: Rif-Region in Nordmarokko, trocken gesiebt und zu Platten gepresst.
- Schwarzer Afghane: TĂ€ler rund um den Hindukusch, von Hand geknetet und gepresst.
- Kashmir: westlicher Himalaya, Handreibung.
- Nepal: SĂŒdseite des Himalaya, Handreibung.
- Charas: kein Herkunftsname, sondern das Verfahren der Handreibung selbst.
Zwei Begriffe stehen stĂ€ndig daneben, gehören aber nicht in diese Liste. Pollen ist das gesiebte, noch ungepresste Harzpulver, Full Melt dagegen eine QualitĂ€tsstufe: Material, das beim Erhitzen praktisch rĂŒckstandsfrei schmilzt, weil es fast ausschlieĂlich aus intakten Trichomköpfen besteht.
Dass diese regionalen Profile keine HĂ€ndlerlegende sind, ist in der Fachliteratur nachlesbar: Eine Ăbersicht zu den traditionellen marokkanischen Landrassen nennt Marokko, den Libanon und Pakistan als die drei groĂen HerkunftsrĂ€ume fĂŒr Pressharz[3].
Warum sagt die Herkunft beim Hasch mehr als der Name?
Bevor wir die sechs HerkĂŒnfte einzeln aufschlĂŒsseln, bekommst du das Raster an die Hand, mit dem sich jede Probe einordnen lĂ€sst. Drei Variablen erklĂ€ren fast alles, was du an einem StĂŒck Hasch siehst, riechst und zwischen den Fingern spĂŒrst.
- Landrasse und Klima: Sorte, Höhenlage und Erntezeitpunkt bestimmen das Terpenprofil und damit den Geruch. Monoterpene wie Myrcen sind flĂŒchtig, Sesquiterpene wie Caryophyllen bleiben beim Trocknen und Lagern lĂ€nger erhalten[8].
- Trennverfahren: trocken gesiebtes Pollen (Dry Sift) ergibt eine andere Struktur als eine Handreibung an der frischen Pflanze[5].
- Harzanteil und Restpflanzenmaterial: je sauberer die Trichomköpfe vom Blattmaterial getrennt sind, desto stĂ€rker entscheidet das darĂŒber, ob ein Hasch hart oder weich in der Hand wird.
Eine Unterscheidung verrutscht im Handel stĂ€ndig, und sie ist die wichtigste ĂŒberhaupt. Dry Sift, Static Sift und Bubble Hash, per Eiswasser hergestellt und dir auch als Ice-o-Lator bekannt, sind Verfahren. âMarokkanerâ oder âAfghaneâ dagegen sind Herkunfts- und Stilnamen.
Ein modernes Bubble Hash kann optisch an einen Klassiker erinnern, ohne etwas mit dessen Region zu tun zu haben. Umgekehrt sagt âDry Siftâ nichts darĂŒber, wo gesiebt wurde.
Die Verfahrensdetails selbst spare ich hier bewusst aus: wie Haschisch grundsĂ€tzlich entsteht, steht ausfĂŒhrlich an anderer Stelle.
Roter Libanese: woran erkennst du den rötlichen Klassiker aus der Bekaa-Ebene?
Beginnen wir mit der Herkunft, weil sie bei diesem Typ am meisten ĂŒber das Endprodukt verrĂ€t. Roter Libanese ist ein Siebhaschisch aus der Bekaa-Ebene im Osten des Libanon, einer Hochebene zwischen zwei GebirgszĂŒgen mit heiĂen, extrem trockenen Sommern. Genau diese Trockenheit ist die Voraussetzung fĂŒr das Verfahren, das dort seit Generationen angewendet wird.
- Farbe: rötlich- bis rostbraun, im Bruch matt.
- Textur: kĂŒhl spröde und krĂŒmelig, unter HandwĂ€rme geschmeidig.
- Geruch: wĂŒrzig-erdig mit einer leicht sĂŒĂlichen Note, charaktervoller als beim milden Marokkaner.
Die rötliche Farbe gilt als Folge spĂ€t geernteter, voll ausgereifter Pflanzen: Je lĂ€nger das Material am Stock bleibt, desto weiter sind die Trichome in ihrer Entwicklung. Sauber belegt ist dieser Zusammenhang nicht durch publizierte Messreihen, er ist Ăberlieferung der Region.
Dass der Libanon zu den traditionellen HerkunftslĂ€ndern fĂŒr Siebhaschisch zĂ€hlt, ist dagegen gut dokumentiert: Die Ăbersicht von Bachir und Kollegen fĂŒhrt den Libanon neben Marokko und Pakistan unter den groĂen Harzproduzenten und datiert die Ankunft der Siebmethode in Marokko auf die 1960er-Jahre, mit dem Libanon als wahrscheinlicher Herkunft[3].
Verantwortlich fĂŒr die aromatische Tiefe sind vor allem sesquiterpenoide Anteile, die beim langsamen Trocknen erhalten bleiben[8].
Und der Gelbe Libanese? Er gilt als frĂŒher geerntete Variante derselben Tradition: heller in der Farbe, zurĂŒckhaltender im Aroma, sonst nach demselben Prinzip gesiebt.
Beide greifen Farbe, Trockensieb-Struktur und das wĂŒrzige Profil der Vorlage auf, unterscheiden sich aber im Cannabinoid-Gehalt:
- Roter Libanese 50 % CBD: ab 17,10 âŹ, der Einstieg in den Stil, trocken gepresst, wĂŒrzig im Abrieb.
- Roter Libanese 30 % THCX: ab 23,70 âŹ, dieselbe Handschrift als THCX-Version.
Marokkaner: warum ist er das meistverbreitete Hasch Europas?
Von der Bekaa-Ebene geht es ĂŒber das Mittelmeer in die Rif-Region im Norden Marokkos. Von dort stammt der Stil, den Europa jahrzehntelang schlicht âHaschâ nannte. Die Fachliteratur zu den marokkanischen Landrassen fĂŒhrt Marokko neben dem Libanon und Pakistan als einen der weltweit gröĂten Produzenten von Cannabisharz[3].
Technisch handelt es sich um eine reine Trockensiebung, also um Dry Sift: Das getrocknete Pflanzenmaterial wird ĂŒber Siebgewebe bewegt, die Köpfchen der DrĂŒsenhaare brechen mechanisch ab und fallen durch die Maschen[5]. Dieses abgesiebte Harzpulver kennst du auch als Kief, im Rif wird es anschlieĂend unter Druck und leichter WĂ€rme zu flachen Platten verdichtet.
Dieses Verfahren erklÀrt exakt das Erscheinungsbild, das die meisten sofort wiedererkennen.
- Farbe: hell- bis grĂŒnlich-braun, auĂen oft eine Spur dunkler als im Bruch: Die Randschicht liegt an Licht und Luft, und dass Cannabinoide und Terpene unter Licht- und Luftkontakt altern, ist in Lagerversuchen dokumentiert[8].
- Textur: plattig gepresst, unter HandwÀrme geschmeidig und biegsam statt bröselig.
- Geruch: mild-wĂŒrzig, leicht heuartig, deutlich weniger scharf als dunkle Handreibungen.
Weil ĂŒber Jahrzehnte so viel Ware genau so aussah, wurde daraus ein ReferenzmaĂstab. Wer heute verschiedene Hasch-Sorten nebeneinanderlegt, bewertet jedes andere StĂŒck unbewusst gegen diese helle Platte.
Genau daraus entstehen die hĂ€ufigsten Fehlurteile. Ein Bubble Hash aus dem Eiswasserverfahren ist sandig-hell und körnig, ein Charas dunkel und klebrig. Beide trennen das Harz schlicht anders als das Trockensieb, mit anderem Anteil an Pflanzenresten: Sieb trennt trocken und mechanisch, Eiswasser nass ĂŒber die Dichte. Das ist kein QualitĂ€tsmangel, sondern Verfahrenskunde.
Beldia bezeichnet traditionell die marokkanische Landrasse, aus der dieser Stil klassisch gewonnen wurde[3]. Der Name taucht deshalb bis heute als Sortenbezeichnung auf, meist eher als historische Referenz denn als alltÀgliche Ware; ein Beldia ist bei uns derzeit nicht im Sortiment.
Was wir aus dieser Familie fĂŒhren, ist der Maroccan Hash 60 % THCX (ab 32,70 âŹ): helle, plattige Struktur und das mild-wĂŒrzige Profil der Vorlage, als THCX-Version.
Unter den klassischen Hasch-Sorten ist diese Handschrift fĂŒr mich die Messlatte: helle, plattig gepresste Struktur und ein mild-wĂŒrziges Profil, an dem sich in Europa bis heute alles orientiert.
Schwarzer Afghane: warum ist er dunkel, weich und harzreich?
Schwarzer Afghane bezeichnet einen Haschisch-Stil, dessen Harz nicht trocken gesiebt, sondern von Hand verarbeitet wird. In den TĂ€lern rund um den Hindukusch lĂ€uft der Prozess genau umgekehrt zur Siebtradition des Mittelmeerraums. Das mechanische Kneten unter HandwĂ€rme verdichtet die Harzmasse, und genau diese Behandlung erkennst du spĂ€ter am fertigen StĂŒck.
Ein Schwarzer Afghane zeigt typischerweise eine dunkle, fast schwarze AuĂenseite, daher der Name. Brichst du ihn auf, ist der Bruch innen dunkelbraun und deutlich heller als die OberflĂ€che. Diese Zweifarbigkeit gilt als erstes verlĂ€ssliches Erkennungsmerkmal.
- Farbe: auĂen nahezu schwarz, im Bruch warm dunkelbraun. Die dunkle Randzone entsteht durch Oxidation der HarzoberflĂ€che an Licht und Luft[8].
- Textur: weich und knetbar, klebt leicht am Finger, lÀsst sich ohne viel HandwÀrme formen.
- Geruch: krĂ€ftig erdig-wĂŒrzig, mit spĂŒrbar mehr Tiefe. Verantwortlich dafĂŒr ist das Terpenprofil, vor allem sesquiterpenoide Anteile wie Caryophyllen und Humulen, die beim Trocknen deutlich besser erhalten bleiben als die flĂŒchtigeren Monoterpene[8].
Den Stil findest du sowohl als Hasch mit hohem CBD-Gehalt als auch in THCX-Versionen, die Handschrift bleibt in beiden FĂ€llen dieselbe.
Aus dieser Familie fĂŒhren wir den Afghan Hash 60 % THCX (ab 32,70 âŹ), unsere Interpretation des Schwarzen Afghanen: dunkle Optik, nachgiebige Konsistenz und das tiefe, erdig-wĂŒrzige Profil der Vorlage.
Kashmir und Nepal: was unterscheidet die Handreibungen aus dem Himalaya?
Weiter östlich, im Himalaya, greift die dritte Trennlogik. Kein Sieb, kein Eiswasser: hier wird das Harz rein mechanisch von Hand gerieben.
Charas bezeichnet handgeriebenes Harz von der frischen, noch stehenden Pflanze. In den Bergregionen Indiens, Nepals und Bhutans wird Cannabis traditionell genau dafĂŒr geerntet, fĂŒr handgeriebenes Charas, wie die botanische Ăbersicht von McPartland und Small festhĂ€lt[6]. Die Trichomköpfchen bleiben durch ReibungswĂ€rme und Druck an den HandflĂ€chen haften und werden anschlieĂend zu StrĂ€ngen oder Kugeln gerollt.
Der Unterschied zum Marokkaner ist damit ein physikalischer: Dry Sift heiĂt trocken gesiebt, das zerkleinerte Material wandert durch Siebgewebe. Beim Charas bleibt alles feucht und am StĂŒck, weil die Pflanze eben nicht vorher getrocknet wird.
Typisch ist ein sehr dunkles, fast schwarzes StĂŒck mit geschmeidiger bis öliger OberflĂ€che, das auf Druck glĂ€nzt. Im Geruch gilt das Terpenprofil als blumig-wĂŒrzig und deutlich weniger erdig als beim Schwarzen Afghanen. Das passt zum hohen Restfeuchtegehalt und zum schonenden Verfahren.
Kashmir und Nepal sind zwei Stilbezeichnungen derselben Traditionsfamilie, deren Geschichte weit vor jeder europÀischen Hasch-Theke beginnt. In der Praxis gilt Nepal als das weichere der beiden: nachgiebiger im Griff, wÀhrend ein Kashmir fester und griffiger bleibt.
Aus dieser Familie fĂŒhren wir regulĂ€r zwei StĂŒcke, beide im neutralen Versand:
- Kashmir Hash 60 % THCX (ab 32,70 âŹ): dunkel, dicht, blumig-wĂŒrzig.
- Nepalesisch (ab 25,50 âŹ): weicher im Griff, lĂ€sst sich zwischen den Fingern direkt formen, ganz ohne VorwĂ€rmen.
Ein handgeriebenes Charas 85 haben wir ebenfalls schon gefĂŒhrt; aktuell ist es nicht im Sortiment.
Damit sind alle drei Trennlogiken einmal durch. Farbe, Griff, Geruch: mehr brauchst du nicht, um die gÀngigen Hasch-Sorten ihrer Region zuzuordnen.
CBD-Hasch oder THCX-Hasch: was bedeutet die Prozentangabe?
Bleiben wir kurz beim Etikett, denn neben der Herkunft steht dort immer eine Zahl. Zwei Libanesen können identisch aussehen, identisch riechen und trotzdem völlig unterschiedlich ausgezeichnet sein.
Und ja, das ist der Punkt, an dem die Romantik aufhört: Namen wie marokkanisches Dry Sift aus dem Rif oder handgeriebenes Charas sind historisch-regionale Herstellungstraditionen: Das marokkanische Siebverfahren lÀsst sich auf die 1960er-Jahre datieren[3], das handgeriebene Charas auf die Erntetradition des Himalaya[6]. Die Zahl auf dem Etikett dagegen ist messbar.
Bei CBD-Hasch steht sie fĂŒr den CBD-Anteil des Harzes. Wer mich nach der Wirkung von CBD-Hasch fragt, bekommt keine Versprechen, sondern einen Messwert: Was die Analytik ausweist, ist der Gehalt, nichts darĂŒber hinaus.
CBD ist kein Arzneimittel und ersetzt keine Àrztliche Beratung oder Behandlung. Wende dich im Zweifelsfall an medizinisches Fachpersonal.
Bei THCX-Hasch liegt die Sache anders. Nutzer beschreiben die Wirkung in ihren RĂŒckmeldungen als THC-nah; kontrollierte Studien dazu gibt es nicht, deshalb versprechen wir dir hier nichts. Wenn du es probierst: klein anfangen, abwarten, nicht nachlegen.
Unser CBD-Hasch hat unter 0,3 % THC laut Laboranalyse. Die Laboranalyse jeder Charge bekommst du auf Anfrage beim Kundenservice. Die Prozentzahl auf dem Etikett meint immer die Konzentration im Harz, nie eine absolute Menge. Verkauf und Versand ausschlieĂlich an VolljĂ€hrige.
Preise: was kostet Hasch nach Herkunft bei uns?
Das Etikett bestimmt den Preis, nicht die Landkarte. Bei uns liegen die klassischen Hasch-Sorten mit Stand 14. September 2026 zwischen 17,10 ⏠und 32,70 ⏠fĂŒr die kleinste GebindegröĂe, jeweils ohne Aktionen gerechnet.
| Artikel | Preis ab |
|---|---|
| Roter Libanese, CBD-Version | 17,10 ⏠|
| Roter Libanese, THCX-Version | 23,70 ⏠|
| Nepalesisch, Handreibung im Himalaya-Stil | 25,50 ⏠|
| Maroccan, Afghan und Kashmir Hash, THCX-Versionen | 32,70 ⏠|
Ein libanesisches und ein marokkanisches StĂŒck derselben Auszeichnung liegen bei uns preislich gleichauf, obwohl sich Farbe, Konsistenz und Terpenprofil deutlich unterscheiden.
Dass Maroccan, Afghan und Kashmir Hash das obere Ende markieren, hat zwei nachvollziehbare GrĂŒnde: erstens die höhere Auszeichnung auf dem Etikett, zweitens der gröĂere Aufwand bei der Aufbereitung der Charge.
Alle genannten BetrĂ€ge sind regulĂ€re Preise fĂŒr die jeweils kleinste angebotene Menge; gröĂere Gebinde sind pro Gramm gĂŒnstiger.
Fazit: wie ordnest du ein unbekanntes StĂŒck Hasch ein?
Damit hast du beide Achsen beisammen, nach denen sich die klassischen Hasch-Sorten ĂŒberhaupt sortieren lassen: Die Herkunft beschreibt das Erscheinungsbild (Farbe, Bruchkante, Geruch, Verhalten zwischen den Fingern), das Etikett den Gehalt.
Wenn du das nĂ€chste Mal vor einem unbekannten StĂŒck stehst, brauchst du keine Herkunftsgeschichte. Du prĂŒfst zwei Parameter: hell und trocken-krĂŒmelig oder dunkel und plastisch nachgiebig, wĂŒrzig-erdig oder blumig-harzig? Daraus ergibt sich die Familie fast von selbst.
Und ja, hier meldet sich meine analytische Seite: Farbe und Textur sind sensorische Indizien, keine Messwerte. Sie grenzen ein, sie ersetzen keine Deklaration und kein Laborzertifikat. Wer es genau wissen will, braucht eine chromatographische Analyse der Charge, und wie stark Cannabinoid- und Terpengehalte von Trocknung und Lagerung abhÀngen, zeigt eine Messreihe zu Trocknungs- und Lagerbedingungen[8]. Wie sich CBD und THC unterscheiden, steht in unserem Vergleich von CBD und THC.
Womit fÀngst du bei den Hasch-Sorten am besten an?
Bleibt die Frage, womit du anfÀngst. Meine Reihenfolge zum Durchprobieren ist keine Rangliste, sondern ein Weg von der gesiebten zur handverarbeiteten Seite:
- Marokkaner: Schritt eins, die gesiebte Seite und der ReferenzmaĂstab.
- Roter Libanese: Schritt zwei, dieselbe Seite, andere Region und mehr WĂŒrze.
- Schwarzer Afghane: Schritt drei, der Wechsel auf das handverarbeitete Harz.
- Kashmir und Nepal: Schritt vier, zwei Handreibungen direkt nebeneinander.
Sortier die Hasch-Sorten nach Textur statt nach Etikett, dann findest du schneller deins. Eine gesiebte Platte verhÀlt sich in der Hand völlig anders als eine geknetete Kugel aus Handreibung; warum, steht oben im Abschnitt zu den Trennverfahren.
Wenn du ohne THCX bleiben willst, wirf einen Blick auf unsere Auswahl an CBD-Hasch. Suchst du die krĂ€ftiger ausgezeichneten Versionen der klassischen HerkĂŒnfte, findest du sie beim THCX-Hasch.
HĂ€ufig gestellte Fragen zu Hasch-Sorten
Nach dem PreisgefĂŒge bleiben fast immer dieselben Fragen offen. Und sie drehen sich um dieselben Namen und um denselben Parameter: die Textur.
Was ist Roter Libanese?
Roter Libanese ist ein trocken gesiebtes Hasch aus der libanesischen Tradition, erkennbar an der rötlich-braunen FĂ€rbung und einem wĂŒrzig-erdigen, leicht sĂŒĂlichen Terpenprofil.
Die Konsistenz wirkt kalt spröde, wird unter HandwĂ€rme aber geschmeidig: Die Harzköpfe erweichen, sobald du dich der Körpertemperatur nĂ€herst. Diese Handschrift findest du als CBD-Variante wie als THCX-Version, wobei die Prozentangabe ausschlieĂlich den Cannabinoidgehalt beschreibt, nicht die Herkunft.
Was ist der Unterschied zwischen Marokkaner und Afghane?
Der Unterschied liegt in der Aufbereitung und ist blind ertastbar. Ein Marokkaner ist hell- bis grĂŒnlich-braun, plattig gepresst und mild-wĂŒrzig im Geruch; unter HandwĂ€rme wird er geschmeidig und biegsam statt zu zerbröseln.
Ein Schwarzer Afghane wirkt auĂen fast schwarz, gibt unter dem Daumen sofort weich nach und riecht deutlich tiefer und erdiger. Kurz: Marokkaner ist Siebarbeit, Afghane ist Handarbeit mit höherem Harzanteil.
Was ist Charas?
Charas ist Harz, das direkt an der lebenden Pflanze von Hand gerieben wird[6]. Frische Trichome enthalten noch Wasser und flĂŒchtige Terpene, was die Masse plastisch hĂ€lt, genau das erklĂ€rt das dunkle, geschmeidige bis ölige Ergebnis. Traditionell wird sie zu StrĂ€ngen oder zur Kugelform des Temple Ball gerollt.
Und wo bleibt Rosin?
Rosin gehört nicht in diese Liste, und das ist wichtig: Es entsteht rein mechanisch durch Hitze und Druck aus BlĂŒten oder Siebmaterial, ohne Lösungsmittel[5]. Die sechs Namen oben beschreiben dagegen Herkunft und Handwerk, nicht ein modernes Pressverfahren.
Welche Hasch-Sorten gibt es?
Im europÀischen Handel begegnen dir im Wesentlichen sechs Herkunftsnamen: Roter Libanese und Marokkaner aus der Siebtradition, Schwarzer Afghane aus dem Handkneten, Kashmir, Nepal und Charas aus der Handreibung. Die Tabelle weiter oben stellt Farbe, Textur und Geruch der sechs nebeneinander.
Eine Einteilung in Indica oder Sativa bringt dich hier analytisch dagegen nicht weiter. Mehrere Arbeiten, unter anderem von John McPartland und Ethan Russo, halten fest, dass diese Kategorie chemotaxonomisch nicht konsistent belegt ist. Nebeneinandergelegt haben wir beide Begriffe in unserem Vergleich von Sativa und Indica.
Ethan Russo hĂ€lt in seiner Arbeit âNo âStrain,â No Gainâ fest, dass zwischen zwei Proben allein die biochemischen Unterschiede aussagekrĂ€ftig sind, und zitiert McPartland zustimmend: Durch die allgegenwĂ€rtige Kreuzung sei die Einteilung in âSativaâ und âIndicaâ bedeutungslos geworden[9].
AussagekrÀftiger sind die Terpenprofile und ihr Zusammenspiel im Entourage-Effekt. Deshalb gilt: riech zuerst, kategorisiere spÀter.
Quellen
- § 1 Konsumcannabisgesetz (KCanG) â Begriffsbestimmungen, Nr. 5 · Gesetze im Internet (BMJ) â www.gesetze-im-internet.de
- Drogenlexikon « Haschisch » â drugcom.de, Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung (BZgA) â www.drugcom.de
- Bachir, Eddouks, Arahou â « Origin, Early History, Cultivation, and Characteristics of the Traditional Varieties of Moroccan Cannabis sativa L. », Cannabis and Cannabinoid Research (PMC9587784) â pmc.ncbi.nlm.nih.gov
- Verordnung (EU) 2021/2115, Art. 4 â HanfflĂ€chen nur förderfĂ€hig bei einem THC-Gehalt von höchstens 0,3 % â EUR-Lex â eur-lex.europa.eu
- Lazarjani, Young, Kebede et al. â « Processing and extraction methods of medicinal cannabis: a narrative review », Journal of Cannabis Research (PMC8290527) â pmc.ncbi.nlm.nih.gov
- McPartland & Small â « A classification of endangered high-THC cannabis (Cannabis sativa subsp. indica) domesticates and their wild relatives », PhytoKeys (PMC7148385) â pmc.ncbi.nlm.nih.gov
- Conneely, Mauleon, Mieog et al. â « Characterization of the Cannabis sativa glandular trichome proteome », PLoS ONE (PMC8016307) â pmc.ncbi.nlm.nih.gov
- Spadafora, Felletti, Chenet et al. â « The influence of drying and storage conditions on the volatilome and cannabinoid content of Cannabis sativa L. inflorescences », Analytical and Bioanalytical Chemistry (PMC11180634) â pmc.ncbi.nlm.nih.gov
- Russo E. B. â « The Case for the Entourage Effect and Conventional Breeding of Clinical Cannabis: No âStrain,â No Gain », Frontiers in Plant Science (PMC6334252) â pmc.ncbi.nlm.nih.gov















