Inhalt7 Abschnitte
- 420 Bedeutung: die kurze Antwort
- Die Waldos und 16:20 Uhr: die belegte Herkunft aus San Rafael
- Mythen um 420, die nicht stimmen: Polizeicode, Inhaltsstoffe & Co.
- Der 20. April als Weltkiffertag: vom Golden Gate Park in die Welt
- 420 friendly, 4/20, Four Twenty: Schreibweisen und was sie heißen
- Fazit
- Häufige Fragen

420 (gesprochen „Four Twenty“) ist das bekannteste Codewort für den Konsum von Cannabis. Die Zahl geht auf eine verabredete Treffzeit um 16:20 Uhr zurück und nicht auf eine Behörde, einen Polizeicode oder die Chemie der Pflanze.
Die 420 Bedeutung hat drei Ebenen, und alle hängen an derselben Zahl:
- Uhrzeit: 4:20 pm, also 16:20 Uhr, der ursprüngliche Treffpunkt im Kalender.
- Datum: 4/20 steht in US-Schreibweise für den 20. April, den Weltkiffertag, international als 420 Day bekannt.
- Szenebegriff: Als Code der Cannabis-Kultur taucht die Zahl auf Shirts, in Songtexten und in Kleinanzeigen auf („420 friendly“).
Warum gilt das als witzig? Die Zahl klingt völlig harmlos, und genau das ist der Gag: ein Code für Konsum, den Außenstehende als beliebige Uhrzeit überlesen. Ob in Colorado oder in Berlin: Wer die Zahl kennt, versteht das Augenzwinkern sofort.
Um 420 kursieren allerdings viele Geschichten, und nicht jede hält. Du erfährst, was über die Waldos (so nannte sich die Schülergruppe hinter dem Code) gesichert ist, welche Mythen nicht stimmen, wie der 20. April zum Feiertag wurde und wie du 4/20, 4:20 oder Four Twenty richtig einsetzt.
Nur für Erwachsene (18+).
Das Wichtigste in 30 Sekunden
420 ist der bekannteste Codewort für Konsum von Cannabis und geht auf die Waldos aus San Rafael, Kalifornien, zurück, die sich im Herbst 1971 auf der Suche nach einer aufgegebenen Cannabis-Plantage an einer Statue von Louis Pasteur trafen[3][3]. Aus der Treffzeit entstand ein Szenebegriff mit politischem Charakter, der weltweit Legalisierung fordert.
- Ursprung: Treffzeit 16:20 Uhr an der Pasteur-Statue der San Rafael High School, verbreitet über Deadheads und Steven Hager im San Francisco Chronicle-Umfeld und bei High Times[3][3][3].
- Codewort fur Konsum: „420 friendly“ signalisiert Offenheit gegenüber Cannabis, unabhängig vom jeweiligen Treffpunkt wie dem Görlitzer Park Berlin.
- Spliff liefert in 2 Länder, jedes Produkt wird im Labor getestet, THC-Gehalt unter 0,3 % und 0 % bei Vapes und Pods.
420 Bedeutung: die kurze Antwort
Dass ausgerechnet eine Zahl zur Kifferzahl wurde, hat einen praktischen Grund: Ein Codewort für den Konsum von Cannabis funktioniert nur, solange es harmlos klingt. „Four Twenty“ kannst du auf Englisch am Telefon, in einer Nachricht oder sogar in einer Kleinanzeige verwenden, ohne dass ein verräterisches Wort fällt. Wer den Code kennt, versteht ihn sofort, alle anderen lesen nur eine Uhrzeit.
Zum Code für Cannabis wurde 420 durch eine Schülergruppe, die sich an einer Statue von Louis Pasteur auf dem Gelände der San Rafael High School traf, immer um 16:20 Uhr[3]. Aus der Treffzeit an der Pasteur-Statue wurde ein Insider-Begriff, der mit den Jahren weit über San Rafael, Kalifornien, hinaus wanderte. Wie das genau ablief, steht unter „Die Waldos und 16:20 Uhr: die belegte Herkunft“.
Welche Lesart gemeint ist, entscheidet der Kontext. Die Uhrzeit taucht jeden Tag auf, im März genauso wie im September. Den Kiffertag als Datum gibt es dagegen nur einmal im Jahr, und er ergibt nur in der US-Reihenfolge Monat/Tag Sinn.
In Deutschland oder Neuseeland steht der Tag vorne, dort wäre 4/20 als Datum schlicht ungültig. Trotzdem hat sich die Zahl überall unverändert durchgesetzt. Der Code wird nicht übersetzt, er wird übernommen, und genau das macht die 420 Bedeutung international lesbar.

Die Waldos und 16:20 Uhr: die belegte Herkunft aus San Rafael
Hinter der Uhrzeit steckt eine ziemlich konkrete Geschichte, und sie beginnt in San Rafael, Kalifornien, nördlich von San Francisco. Die Waldos waren, so die Überlieferung, eine kleine Clique von Schülern. Auch die Herkunft ihres Gruppennamens ist nur überliefert: Er soll auf eine Mauer (englisch „wall“) zurückgehen, an der sie auf dem Schulgelände zusammensaßen.
Im Herbst 1971 plante die Gruppe, nach einer aufgegebenen Cannabis-Plantage zu suchen[3]. Überliefert ist, dass ihnen eine Art Schatzkarte des ursprünglichen Anbauers in die Hände gefallen war. Als festen Treffpunkt nach Schulschluss wählten sie eine Statue auf dem Schulgelände.
Unter sich sollen sie die Verabredung auf „4:20 Louis“ abgekürzt haben, so jedenfalls die überlieferte Version. Die Plantage fanden sie nie, das Codewort für den Konsum von Cannabis behielten sie.
- Belegt: Die Waldos verabreden sich, um gemeinsam die Cannabis-Plantage zu suchen, und nutzen dafür ihren Zahlencode[3].
- Belegt: Die frühe Verbreitung des Codes wird den Deadheads zugeschrieben, so heißen die Fans, die der Band Grateful Dead von Konzert zu Konzert folgten[3].
- Belegt: Über Steven Hager und High Times, das bekannteste Cannabis-Magazin der USA, wird die Geschichte der Waldos weit über Kalifornien hinaus bekannt[3].
Warum gerade diese Version als glaubwürdig gilt, hat mit Papier zu tun. Die Gruppe bewahrt nach eigenen Angaben datierte Briefe und Dokumente aus jener Zeit auf, die ihre Verabredungen und den Gebrauch des Codes festhalten.
Genau hier liegt der Unterschied zu allen anderen Erklärungen der 420 Bedeutung: Die Spur aus San Rafael in Kalifornien lässt sich an Personen, einem Ort und Schriftstücken festmachen. Die Konkurrenz-Erzählungen haben nichts davon vorzuweisen, und das macht sie angreifbar.
Mythen um 420, die nicht stimmen: Polizeicode, Inhaltsstoffe & Co.
Eine so griffige Zahl zieht in der Cannabis-Kultur Legenden an, und fast jede klingt spektakulärer als eine Verabredung nach dem Unterricht. Prüfst du sie einzeln, bleibt keine davon stehen.
| Mythos | Die Behauptung | Warum er nicht stimmt |
|---|---|---|
| Polizeicode | 420 sei ein Funkcode der Polizei für Cannabiskonsum. | Widerlegt: Kein offizieller Code dieser Art ist bekannt, und es gibt keinen einzigen Beleg dafür. |
| Inhaltsstoffe | Cannabis enthalte genau 420 Wirkstoffe. | Widerlegt: Die Zahl stammt nicht aus der Pflanzenchemie, und je nach Zählweise kommt ohnehin ein anderes Ergebnis heraus. |
| Bob Dylan | Ein Song von Bob Dylan stecke hinter der Zahl. | Widerlegt: ein nachträglich konstruierter Rechentrick, kein Ursprung. |
| Historische Daten | Ereignisse an einem 20. April hätten den Code geprägt. | Widerlegt: reiner Kalenderzufall ohne Verbindung zur Entstehung. |
Alle vier Mythen haben denselben Haken. Sie erklären die Zahl im Nachhinein, statt zu zeigen, wo sie herkommt.
Bei den Waldos und ihrer Suche nach der verlassenen Cannabisplantage ist dieser Weg nachvollziehbar. Laut Wikipedia-Artikel 420 (Cannabis-Kultur) wurde aus der verabredeten Uhrzeit, 20 Minuten nach vier Uhr, die Kurzform „4:20“ und schließlich ein allgemeines Codewort fürs Rauchen von Marihuana[3]. Für die 420 Bedeutung gilt deshalb ein klares Urteil: Keiner der Mythen hat Belege, nur die Waldos-Version hat welche.
Der 20. April als Weltkiffertag: vom Golden Gate Park in die Welt
Aus der Treffzeit wurde ein Feiertag, möglich gemacht durch die US-Datumsschreibweise.
Den Weg zum festen Ritual ebnete Steven Hager von High Times, der 4:20 Uhr als gesellschaftlich akzeptierte Tageszeit für den Cannabiskonsum forderte[3]. Von der Uhrzeit zum Datum war es dann nur ein kleiner Schritt. Wer heute „Happy 420“ wünscht, gratuliert zu einem inoffiziellen Feiertag der Gegenkultur, den die Szene selbst ausgerufen hat und der in keinem offiziellen Kalender steht.
Gefeiert wird vor allem draußen: Treffen in Parks, Musik, Stände und der gemeinsame Moment um 16:20 Uhr. Das Bild, das viele dabei im Kopf haben, sind die großen Wiesen im San Francisco Golden Gate Park. Was als Insider-Code in Kalifornien begann, hat sich längst weit über die USA hinaus verbreitet, ob im Görlitzer Park in Berlin oder im Major’s Hill Park in Ottawa.
Der 420 Day ist mehr als eine Party. Für viele, die mitfeiern, ist er auch ein Statement für einen offeneren Umgang mit der Pflanze. Genau diese Mischung aus Fest und Haltung macht die 420 Bedeutung bis heute aus.
Wer den 20. April lieber entspannt zu Hause begeht, greift zu einem Format ohne Grinder, Papers und Feuerzeug. Die Magic Vape ist ein kompakter Vape-Pen, die Magic Pod x2 kommen im Zweierpack für das Pod-System, beide aus der THCX-Reihe.
THCX ist ein Handelsname, kein Molekül: jede Charge wird im Labor getestet, klassifizierte Moleküle werden nicht nachgewiesen. Die Laboranalyse jeder Charge bekommst du auf Anfrage beim Kundenservice.
420 friendly, 4/20, Four Twenty: Schreibweisen und was sie heißen
Im Alltag begegnet dir die Zahl seltener als Feiertag denn als Kürzel in Texten, Profilen und Anzeigen. Am häufigsten liest du dabei „420 friendly“.
„420 friendly“ heißt cannabisfreundlich: Wer das schreibt, signalisiert, dass Cannabis-Konsum für ihn kein Problem ist. Der Ausdruck taucht in Kleinanzeigen für WG-Zimmer, in Dating-Profilen und bei Unterkünften auf, ob in Santa Cruz, Montreal oder Berlin. Gesucht werden damit Mitbewohner, Gäste oder neue Freunde, die entspannt mit dem Thema umgehen.
Je nach Kontext trägt der Code eine andere Form:
- 420: die Grundform, der Szenebegriff schlechthin.
- 4:20: die Uhrzeit, gemeint ist 16:20 Uhr.
- 4/20: das Datum.
- Four Twenty: die gesprochene Variante, wie sie in den USA fällt.
- Happy 420: der Gruß am 20. April.
Lustig wirkt die Zahl gerade, weil sie so unscheinbar ist. Die 420 Bedeutung erschließt sich nur Eingeweihten, und der Witz liegt im Wiedererkennen, während alle anderen eine gewöhnliche Uhrzeit lesen.
Die Kultur treibt dieses Zahlenspiel weiter. Dreht man die Zahl auf den Kopf, liest man „OIL“, und so wurde sie zum Code für Extrakte und Konzentrate.
Ein Extraktformat, das genau in diese Ecke gehört, ist Live Rosin: Das Pflanzenmaterial wird allein mit Wärme und Druck gepresst, ganz ohne Lösungsmittel. Im Pod-Format findest du es als Zweierpack im Magic Pod Live Rosin x2, mit denselben Prüfstandards wie beim Rest der THCX-Reihe.
Fazit
Die Geschichte der Waldos um Dave Reddix ist die einzig belegte Erklärung für 420. Polizeicode, Inhaltsstoffe und Dylan-Rechnung kannst du getrost streichen.
Was daraus wurde, zeigt jeder 20. April. Auf dem Campus der Universität Santa Cruz, vor dem Alberta Legislature Building in Edmonton oder in Ottawa treffen sich Menschen für die Cannabis-Kultur. Viele Treffen haben dabei einen klar politischen Charakter: Die Leute feiern und fordern zugleich die Legalisierung von Cannabis.
Häufige Fragen
Woher stammt die Zuschreibung der frühen Verbreitung von 420?
Die frühe Verbreitung des Begriffs wird den Deadheads zugeschrieben, also den Anhängern der Band Grateful Dead, die ebenfalls Bezüge zur Stadt San Rafael aufweisen[3]. Über diese Fanszene wanderte der Code weit über Kalifornien hinaus, bevor er später über Magazine wie High Times noch größere Bekanntheit erlangte.
Welche Rolle spielte die Zeitschrift High Times bei der Verbreitung von 420?
Steven Hager, Redakteur bei High Times, verbreitete die Geschichte der Waldos und schrieb einen Artikel, in dem er 16:20 Uhr als gesellschaftlich akzeptierte Tageszeit für den Cannabiskonsum forderte[3]. Dadurch wurde der ursprünglich lokale Begriff aus San Rafael einem viel größeren Publikum bekannt.
Quellen
- 420 (Cannabis-Kultur) – Wikipedia — de.wikipedia.org















