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Was ist CBD? Wirkung, Recht & Qualität einfach erklärt

Inhalt8 Abschnitte
  1. CBD und THC: zwei Cannabinoide, zwei völlig verschiedene Rollen
  2. Vollspektrum, Breitspektrum, Isolat: die Formate im Klartext
  3. Qualität prüfen: Mikas 3 Reflexe beim Laborbericht
  4. Anwendung im Alltag: Dosierung, Bioverfügbarkeit, Timing
  5. Rechtslage in Deutschland 2024: KCanG, Novel Food und Sicherheit
  6. Tiefer eintauchen: unsere Guides zu Blüten, Hash und Vapes
  7. Fazit: was du jetzt über CBD wirklich weißt
  8. Häufige Fragen
Was ist CBD — plan d'ouverture éditorial, sujet net au premier plan

Was ist CBD? CBD steht für Cannabidiol, eines von über 100 Cannabinoiden der Pflanze Cannabis sativa. Laut der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wirkt Cannabidiol im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol) nicht psychoaktiv und löst keinen Rausch aus.AGES Es dockt im Körper ans Endocannabinoid-System an, aber auf eine ganz andere Art als THC.

Ich bin Mika, schreibe seit 2018 aus Berlin über Cannabis und habe in der Zeit echt viel Halbwissen zu CBD gelesen. Deshalb gehen wir hier einmal die volle Breite durch: Wirkweise im Körper, der Unterschied zwischen Vollspektrum, Breitspektrum und Isolat, die Produktformen von Öl über Liquid bis Blüten und Hash, mein Drei-Punkte-Check für Laboranalysen und zum Schluss die Rechtslage nach dem KCanG.

Kurz zur Biologie: Dein Körper hat ein eigenes Endocannabinoid-System mit den Rezeptoren CB1 (vor allem im Nervensystem) und CB2 (eher im Immunsystem). THC bindet direkt und ziemlich stark an CB1. Genau daher kommt das High.

Cannabidiol macht das eben nicht. Es hat nur eine geringe Affinität zu CB1 und CB2 und greift stattdessen indirekt ein, unter anderem über Adenosin- und Serotonin-Rezeptoren, wobei der genaue Mechanismus in der Forschung bis heute diskutiert wird. Wie eng der medizinisch belegte Rahmen ist, zeigt der Zulassungsstatus: Das einzige in Europa zugelassene Arzneimittel auf Cannabidiol-Basis, Epidyolex, ist ausschließlich als Zusatztherapie zu Clobazam bei seltenen Epilepsieformen wie dem Lennox-Gastaut-Syndrom zugelassen, ab 2 JahrenEuropäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Epidyolex. Deshalb fällt die Wirkung unspektakulärer aus, als viele erwarten.

💡 Mechanismus ist nicht gleich Versprechen. Dass eine Substanz an einem Rezeptor andockt, sagt noch nichts darüber aus, was sie bei dir bewirkt. Ich beschreibe hier Abläufe, keine Effekte auf Bestellung. CBD ist kein Arzneimittel und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Behandlung.

Mein Eindruck aus unzähligen Gesprächen in Kreuzberg und Friedrichshain: Die Leute erwarten irgendwas Spürbares, so wie bei Gras. Was sie danach beschreiben, ist meistens genau das Gegenteil, nämlich ein sehr unauffälliges Nichts-passiert-Gefühl.

Diese Lücke zwischen Erwartung und Realität ist der häufigste Grund für Enttäuschung. Wer CBD wie THC bewertet, misst mit dem falschen Maßstab.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

CBD (Cannabidiol) ist eines von über 100 Cannabinoiden der Cannabis-sativa-Pflanze. Dieser Überblick klärt vier Dinge: was der Stoff im Körper tut, welche Extraktformen es gibt, woran man einen brauchbaren Laborbericht erkennt und was in Deutschland gilt.

  • CBD dockt am Endocannabinoid-System an, löst aber keinen Rausch aus, anders als THC am CB1-Rezeptor.
  • Produktformen unterscheiden sich stark: Öl (Novel Food), Liquid (Verdampfen), Blüten/Hash (Aromaprodukt), Kosmetik (Gel/Creme).
  • Seit dem 01.04.2024 gilt nach § 1 Nr. 9 KCanG ein THC-Grenzwert von 0,3 % für Nutzhanf§ 1 Nr. 9 KCanG, Gesetze im Internet; ein aktueller Laborbericht (CoA) ist entscheidend für die Qualität.

CBD und THC: zwei Cannabinoide, zwei völlig verschiedene Rollen

Vergleich CBD und THC: Rezeptorbindung an CB1 und CB2, psychoaktive Wirkung und Rechtsstatus nach dem KCanG

Beide Cannabinoide kommen aus derselben Pflanze, sind sich chemisch ziemlich ähnlich und landen trotzdem in völlig verschiedenen Schubladen. Genau da hängt der ganze rechtliche Unterschied dran.

Laut dem Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) gilt Cannabis dort grundsätzlich als verbotenes Betäubungsmittel, CBD dagegen fällt nicht unter das Betäubungsmittelrecht. Zwei Moleküle, zwei Rechtswelten.

Dazu kommt: Eine Blüte ist nie „nur CBD“. Im Hintergrund spielen noch andere Cannabinoide und Terpene mit.

  • CBDA, die saure Vorstufe, die erst durch Hitze (Decarboxylierung) zu Cannabidiol wird.
  • CBG, gilt als chemischer Ausgangspunkt, aus dem sich die anderen Cannabinoide bilden.
  • CBN, entsteht, wenn Material altert und THC oxidiert.
  • Terpene, Myrcen, Limonen, Pinen: sie prägen Geruch und Geschmack einer Sorte.

Und jetzt der Punkt, an dem ich immer wieder anecke: „CBD ist besser als THC“ ist eine sinnlose Aussage. Das ist, als würdest du Espresso mit Kamillentee vergleichen und einen Sieger küren wollen. Zwei Zwecke, zwei Anlässe, zwei Molekülprofile.

Praktisch heißt das: Was du in Deutschland frei kaufen kannst, sind Cannabidiol-Produkte aus Nutzhanf. THC-reiches Material gehört nicht in diese Kategorie und ist kein Sortimentsthema.

ℹ️ Wer „Was ist CBD“ sucht, tippt erstaunlich oft „CBD Krankheit“ mit ein. Dahinter steckt keine reale Krankheit, sondern eine Verkürzung: Es existiert ein in Europa zugelassenes Arzneimittel auf Cannabidiol-Basis, Epidyolex.

Vollspektrum, Breitspektrum, Isolat: die Formate im Klartext

Vollspektrum, Breitspektrum und Isolat im Vergleich: enthaltene Cannabinoide, Terpene und Entourage-Effekt

Molekül verstanden, Rechtslogik verstanden. Bleibt die Frage, die im Laden wirklich zählt: Was liegt da eigentlich vor dir?

Jedes CBD-Produkt startet mit einem Extrakt, und davon gibt es genau drei Bauarten. Kein Marketing-Blabla: Der Unterschied schmeckt man, und er lässt sich messen.

ExtrakttypTHC-RestgehaltGeschmackEntourage-Effekt
VollspektrumSpuren vorhandenkräftig, krautig, harzigvollständig (alle Cannabinoide plus Terpene)
Breitspektrumgezielt entferntmilder, weniger pflanzlichteilweise, ohne THC-Anteil
Isolatkeinerneutral bis geschmackloskeiner, reines Cannabidiol

Praktisch heißt das: Vollspektrum für alle, die den vollen Pflanzencharakter wollen. Breitspektrum ist der Kompromiss dazwischen. Isolat nimmst du, wenn Geschmacksneutralität zählt oder ein möglicher Test am Arbeitsplatz im Raum steht.

Die Formate darüber sortierst du am besten nach ihrem regulatorischen Fach, nicht nach der Hübschheit der Verpackung:

  • CBD-Blüten und CBD-Hash (auch Pollen, Moonrocks): werden in Deutschland als Aromaprodukt gehandelt, nicht als Lebensmittel.
  • Vorgerollte Joints: dasselbe Material, nur fertig gedreht, meist zwischen 0,7 g und 1,5 g pro Stück.
  • CBD Öl: fällt unter die EU-Novel-Food-Regeln, üblich sind 10 ml Fläschchen mit 5 % bis 20 % CBD-Anteil[5].
  • CBD Liquid für Vapes und Pods: zum Verdampfen gemacht, nie zum Schlucken.
  • CBD Gel, Balsam, Creme: Kosmetik, unterliegt der Kosmetikverordnung, bleibt außen.
ℹ️ Für hanfhaltige Lebensmittel bewertet das BfR die Verkehrsfähigkeit eigenständig[3]. Und ganz klar getrennt davon: THC-reiches Cannabis ist kein Kaufprodukt im freien Handel, dafür gilt das KCanG mit seinen Eigenanbau- und Anbauvereinigungsregeln[1].

Beim Herstellungsweg lohnt sich der Blick aufs Etikett. CO2-Extraktion arbeitet ohne Restlösungsmittel und ist deshalb teurer, die Decarboxylierung wandelt vorher CBDA unter Hitze in aktives CBD um. Beides schlägt sich im Preis und in der Laboranalyse nieder, kein Zufall.

Du willst inhalieren, ohne zu drehen? Der Magic Pod und die Magic Vape sind sofort einsatzbereit, mit angegebenem CBD-Gehalt und CoA. Wer lieber am Klassiker bleibt, greift zu CBD-Blüten, CBD-Hash oder vorgerollten CBD-Joints. Krass, wie unterschiedlich dieselbe Molekülfamilie im Regal aussehen kann.

Qualität prüfen: Mikas 3 Reflexe beim Laborbericht

Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Ein sauberes Extrakt erkennst du nicht am Etikett, sondern am Laborbericht, dem Certificate of Analysis (CoA). Ich lese jeden davon nach demselben Schema, in unter 60 Sekunden.

ReflexWas drinstehen mussWarnsignal
1. DatumAnalysedatum, jünger als 12 MonateKein Datum oder Bericht von 2021
2. HerkunftLaborname, Anschrift, ChargennummerNur der Produktname, kein Labor
3. WerteTHC gesamt (Δ9 + THCA), CBD in mg/ml, Schwermetalle, PestizideNur Δ9 ausgewiesen

Reflex 1 ist mir der wichtigste, weil Analysen immer chargenbezogen sind. Ein Bericht beschreibt genau eine Ernte, nicht die Marke dahinter. Liegt er zwei Jahre zurück, sagt er über die Tüte in deiner Hand schlicht nichts aus.

Reflex 2 klingt banal, filtert aber brutal aus. Ein nachprüfbares Labor mit Chargennummer heißt: Du kannst den Wert selbst zuordnen. Fehlt die Charge, ist das PDF reine Deko.

Reflex 3 geht in die Zahlen. Erhitzt wandelt sich THCA in Δ9-THC um, deshalb zählt bei der Grenzwertfrage der Gesamtgehalt und eben nicht nur der Δ9-Einzelwert. Dass Behörden den THC-Gehalt in Hanferzeugnissen überhaupt so genau bewerten, hat gesundheitliche Gründe, die das BfR ausführlich darlegt[3].

ℹ️ Grenzwerte unterscheiden sich je nach Produktkategorie und Land. In der Schweiz sind CBD-Kosmetika zum Beispiel nur zulässig, wenn der THC-Gehalt unter 1,0 % liegt. Für die Einordnung von Lebensmitteln ist in Deutschland die FAQ auf www.bvl.bund.de die Referenz[4].
⚠️ Vier Alarmsignale bei CBD Produkten: keine mg-pro-ml-Angabe, ein beworbenes Prozent ohne zugehörige Analyse, ein CO2-Extrakt zum Spottpreis von wenigen EUR, und Etiketten mit Wirkversprechen. Zum letzten Punkt: Die klinische Studienlage dazu ist dünn, die MedUni Wien konnte 2023 im Tierversuch gezeigte Effekte am Menschen klinisch nicht bestätigen.

Die Frage „Was ist CBD“ beantwortet am Ende kein Werbetext, sondern ein aktuelles CoA mit Chargennummer. Drei Reflexe, jedes Mal, egal bei welchem Anbieter.

Anwendung im Alltag: Dosierung, Bioverfügbarkeit, Timing

Ein sauberer Laborbericht sagt dir, was drin ist. Wie viel davon in dich reingehört, steht da nicht. Und genau da fangen die Fragen an, die ich in Berlin am häufigsten gestellt bekomme.

Der Aufnahmeweg entscheidet über zwei Dinge: wie schnell etwas anflutet und wie viel vom Cannabidiol überhaupt im Kreislauf ankommt. Hältst du ein Öl unter der Zunge, umgeht es einen Teil des First-Pass-Effekts, also den Abbau in der Leber, bevor der Wirkstoff den Kreislauf erreicht. Geschluckt nimmt dasselbe Öl den Umweg über den Magen: dauert länger, kostet Wirkstoff.

WegAnflutungPraxis-Hinweis
Sublingual (Öl)eher schnellÖl kurz unter der Zunge halten, dann schlucken
Oral (Kapsel, Gummi, Getränk)am langsamstenmit etwas Fett kombinieren, Geduld haben
Inhaliert (Blüten, Vape)am schnellstenhält dafür am kürzesten an

Zweiter Punkt, und der ist wichtig: rechne in mg pro Einnahme, nicht in Prozent auf dem Etikett. Ein 10 ml Fläschchen mit 10 % enthält rund 1 000 mg Cannabidiol, also etwa 100 mg pro ml. Bei ungefähr 20 Tropfen pro ml landest du damit bei rund 5 mg pro Tropfen. Verlass dich dabei nicht blind auf das Etikett: Für Cannabidiol in Lebensmitteln besteht in der EU keine zugelassene Verkehrsfähigkeit, und die Angaben fallen entsprechend uneinheitlich ausBVL, FAQ Hanf, THC und Cannabidiol.

Rechenweg von Prozentangabe zu Milligramm pro Tropfen bei einem 10-ml-Fläschchen CBD Öl
💡 Start low, go slow: klein anfangen, den gleichen Wert ein paar Tage halten, erst dann verändern. Wer direkt hochgeht, weiß hinterher nicht, was woran lag.

Mein Tipp für Einsteiger, und ja, der ist unsexy: führ 14 Tage lang ein kurzes Protokoll. Für Cannabidiol existiert bis heute keine behördlich abgeleitete sichere Tagesdosis, und das BfR rät bei hanfhaltigen Erzeugnissen ausdrücklich zur ZurückhaltungBfR, Fragen und Antworten zu hanfhaltigen Lebensmitteln — vorsichtig herantasten ist deshalb keine Zögerlichkeit, sondern die einzige seriöse Methode. Datum, Produkt, mg, Uhrzeit, zwei Stichworte danach, mehr braucht es nicht. Nach einer einzigen Einnahme zu urteilen, funktioniert bei Vollspektrum-Produkten mit ihrem Entourage-Effekt genauso wenig wie beim Isolat.

⚠️ Cannabidiol wird über Leberenzyme der CYP450-Familie verstoffwechselt, dieselben Enzyme, die auch viele Arzneimittel abbauenGelbe Liste, Wirkstoffprofil Cannabidiol. Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst, ist das eine Frage für medizinisches Fachpersonal, nicht fürs Forum.

Und zur Lagerung: kühl, dunkel, dicht verschlossen. Licht und Wärme setzen Cannabinoiden und Terpenen zu. Ein Fläschchen auf der Fensterbank ist schlicht verschenktes Geld.

Rechtslage in Deutschland 2024: KCanG, Novel Food und Sicherheit

Rechtsrahmen für CBD in Deutschland: Nutzhanf unter 0,3 % THC, Novel-Food-Verordnung und Arzneimittelstatus

Bleibt der Teil, den die meisten Ratgeber bis heute falsch abschreiben: die Rechtslage in Deutschland.

Der entscheidende Wert steht im Konsumcannabisgesetz (§ 1 Nr. 9 KCanG): Nutzhanf ist Cannabis, dessen THC-Gehalt 0,3 % nicht übersteigt. Diese Fassung gilt seit dem 01.04.2024. Wer heute noch 0,2 % liest, liest eine veraltete Zahl.

Die 0,2 % stammen aus der alten Agrar- und Betäubungsmittellogik und sind schlicht überholt. Auch EU-seitig sind Hanfflächen bei höchstens 0,3 % THC förderfähig[6]. Für dich heißt das: Ein Shop, der bei der Grenze schlampt, schlampt meist auch beim Rest.

Darüber liegt eine zweite Ebene, und die hängt nicht am Cannabinoid, sondern am Produkttyp. Jede Kategorie hat ihren eigenen Rechtsrahmen:

  • Öle: fallen unter die EU-Novel-Food-Regeln, also das Zulassungsverfahren für neuartige Lebensmittel.
  • Gele und Salben: laufen als Kosmetik unter der Kosmetikverordnung, nicht als Lebensmittel.
  • Blüten und Hash: werden als Aromaprodukt gehandelt, was das BVL (www.bvl.bund.de) in seiner FAQ sauber von der Verkehrsfähigkeit als Lebensmittel trennt.

Wichtig und viel zu selten erwähnt: Bis heute ist kein einziges CBD-Produkt in der EU als Novel Food zugelassen, weil Daten zur Sicherheit von Cannabidiol in Lebensmitteln fehlen. Das ist kein Detail am Rand. Genau deshalb darf CBD nirgends als Nahrungsergänzungsmittel beworben werden.

Und dann kommt die harte Grenze zum Arzneimittel. Das einzige CBD-Medikament mit EU-Zulassung ist Epidyolex, verschreibungspflichtig und zugelassen für das Lennox-Gastaut-Syndrom und das Dravet-Syndrom. Alles, was du im Shop kaufst, hat diesen Status ausdrücklich nicht.

⚠️ Der medizinische Vorbehalt von oben gilt hier genauso: Konsultieren Sie im Zweifelsfall medizinisches Fachpersonal. Nichts davon gehört in die Hände von Minderjährigen, in Schwangerschaft oder Stillzeit, und am Steuer gilt: Finger weg, solange du dich nicht klar fühlst.

Rechtlich sauber ist die eine Seite, die andere hast du oben mit den drei Reflexen schon geprüft. Unsere Magic Pod ist genau dafür gebaut, vorgefüllt, dosiert und mit CoA im Rücken. Wer lieber komplett offline bleibt, findet das passende Zubehör gleich daneben.

Tiefer eintauchen: unsere Guides zu Blüten, Hash und Vapes

Bleibt die Frage: Wo liest du jetzt weiter? Kommt drauf an, wonach dir gerade ist.

  • Du willst Sorten entdecken: Dann sind CBD-Blüten dein Einstieg. Dort geht es um Sortenprofile, Terpene und darum, warum zwei Blüten mit demselben CBD-Wert völlig verschieden riechen.
  • Du suchst etwas Konzentriertes: CBD-Hash arbeitet mit gepresstem Harz statt Blütenmaterial, entsprechend anders liest sich die Laboranalyse.
  • Du willst es einfach unkompliziert: Vorgerollte CBD-Joints nehmen dir das Drehen ab, mit fester Füllmenge pro Stück.

Und dann wäre da noch die Hardware. In Ratgebern zu „Was ist CBD“ fehlt die meistens komplett. Im Zubehör für CBD und THC findest du Grinder, Filter, Papers und Vape-Geräte.

💡 Kurz, warum das kein Deko-Kram ist: Ein Grinder zerkleinert gleichmäßig, was die Verbrennung ruhiger macht. Filter halten grobe Partikel zurück. Und ein Vape-Gerät entscheidet über die Temperatur, also darüber, was von den Terpenen überhaupt ankommt.

Du bist eher bei Cannabidiol-Ölen unterwegs? Die weiter oben skizzierte regulatorische Einordnung findet dort ihre ausführliche Fortsetzung. Öle folgen einer eigenen Logik, die mit Blüten wenig zu tun hat.

Fazit: was du jetzt über CBD wirklich weißt

Bleibt noch das, was wirklich hängenbleiben soll. Die Frage „Was ist CBD“ ist damit beantwortet, und zwar entlang von drei Punkten, die alles andere tragen:

  • Kategorie vor Molekül. Ob ein Produkt als Lebensmittel, Kosmetik oder Aromaprodukt verkauft wird, entscheidet über die Regeln, die dafür gelten.
  • Das Gesetz steht über dem Etikett. Was ein Shop verspricht, ändert nichts an der Kategorie, in der er verkauft[1].
  • Der CoA schlägt jedes Versprechen. Wie du ihn checkst, weißt du jetzt.
ℹ️ Cannabidiol trägt sogar einen eigenen ATC-Code, N03AX24, fertig erforscht ist damit trotzdem nichts.

Mein Rat nach Jahren Berliner Szene: fang klein an, rechne in mg, nicht in Prozent. Nimm das Format, das zu deinem Alltag passt, nicht das mit dem lautesten Namen.

Wenn du jetzt loslegen willst, such dir bei den CBD-Produkten das aus, was zu deiner Routine passt. Analyse lesen, dann bestellen. Läuft.

Häufige Fragen

Was ist CBD?

Cannabidiol — der Wirkstoff der Hanfpflanze, der im Gegensatz zu THC keinen Rausch auslöstAGES. Für den Alltag zählt vor allem die Folge daraus: Du kaufst kein Rauschmittel, sondern ein Aroma-, Kosmetik- oder Nahrungsergänzungsprodukt. Was tatsächlich drin ist, steht nicht auf dem Etikett, sondern im aktuellen Laborbericht.

Was ist CBD Öl?

Ein Trägeröl mit gelöstem Cannabidiol, meist im 10-ml-Fläschchen. Der wichtigste Handgriff beim Kauf: Rechne die Prozentangabe in mg pro Tropfen um, sonst vergleichst du Zahlen, die nichts miteinander zu tun haben. Rechtlich ist die Lage unbequem — für Cannabidiol in Lebensmitteln besteht in der EU keine zugelassene VerkehrsfähigkeitBVL.

Was ist CBD Liquid?

CBD Liquid ist speziell für Vapes und Pods gemacht und ausschließlich zum Verdampfen gedacht, niemals zum Schlucken. Es unterscheidet sich damit klar von CBD Öl, das oral eingenommen wird, auch wenn beide Formate denselben Wirkstoff enthalten können.

Was ist der Unterschied zwischen CBD und THC?

Chemisch verwandt, rechtlich zwei Welten — und genau das ist der Punkt, der im Alltag zählt. Wer über die Grenze fährt, sollte nie vom eigenen Recht ausgehen: In der Schweiz etwa fällt Cannabis unter das Betäubungsmittelrecht, Cannabidiol nichtBundesamt für Gesundheit. Und innerhalb Deutschlands entscheidet nicht das Molekül allein, sondern die Produktkategorie, in der es verkauft wird.

Was ist CBD Gras?

Damit sind CBD-Blüten gemeint, die in Deutschland als Aromaprodukt gehandelt werden, nicht als Lebensmittel. Zwei Blüten mit demselben CBD-Wert können durch unterschiedliche Terpenprofile wie Myrcen, Limonen oder Pinen völlig verschieden riechen und schmecken.

Was ist CBD Gel?

CBD Gel, Balsam und Creme gelten als Kosmetik und unterliegen der Kosmetikverordnung, nicht dem Lebensmittelrecht. Sie werden äußerlich angewendet und laufen damit rechtlich anders als Öle oder Liquids, die unter Novel-Food-Regeln oder als Verdampfungsprodukt eingestuft sind.

Was ist CBD Isolat?

Isolat ist eine der drei Extraktbauarten neben Vollspektrum und Breitspektrum, siehe Abschnitt „Vollspektrum, Breitspektrum, Isolat: die Formate im Klartext“. Der Unterschied zwischen den drei Formaten lässt sich messen und schmecken, nicht nur am Etikett ablesen.

Quellen

  1. Konsumcannabisgesetz (KCanG) — Gesetze im Internet, Bundesministerium der Justiz — www.gesetze-im-internet.de
  2. Medizinisches Cannabis — Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bundesopiumstelle — www.bfarm.de
  3. Fragen und Antworten zu den gesundheitlichen Risiken von hanfhaltigen Lebensmitteln und Futtermitteln — Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) — www.bfr.bund.de
  4. Hanf, THC, Cannabidiol (CBD) und Co — FAQ des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) — www.bvl.bund.de
  5. Verordnung (EU) 2015/2283 über neuartige Lebensmittel — EUR-Lex — eur-lex.europa.eu
  6. Verordnung (EU) 2021/2115, Art. 4 — Hanfflächen nur förderfähig bei einem THC-Gehalt von höchstens 0,3 % — EUR-Lex — eur-lex.europa.eu

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